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MT weiterhin ohne Stojanovic

vladica-stojanovicMelsungen. Handball-Bundesligist MT Melsungen wird in dieser Saison vom Verletzungspech geradezu verfolgt. Neben den wegen eines Wadenbeinbruchs längerfrisitig nicht zur Verfügung stehenden Savas Karipidis müssen zwischendurch immer wieder andere Akteure zwangspausieren. So weisen nach 13 Spieltagen nur fünf von 13 Feldspielern die volle Anzahl an Einsätzen auf. Auf dem zweiten Rang der Ausfallstatistik liegt Vladica Stojanovic. Der Regisseur konnte erst sechs Spiele mitwirken. Derzeit laboriert er an einer widrigen Knieverletzung, die ihn offenbar aufgrund Überlastung ereilte. Nachdem der Serbe Ende Oktober sein Comeback in der Nationalmannschaft seines Heimatlandes gegeben hatte, verletzte er sich in Melsungen – offenbar infolge der zurückliegenden hohen Belastungen – nach wenigen Trainingseinheiten am Knie. Er musste nach zwei Anläufen das Training jeweils  abbrechen.

So war das Spiel gegen den VfL Gummersbach am 24. Oktober Stojanovic’s vorerst letztes im rotweissen Dress. Um seinen Genesungsprozess möglichst zu begünstigen, stimmte die MT anschließend dem Wunsch des ansonsten allein lebenden Ausnahmesportlers zu, sich in Belgrad, in der Nähe seiner Familie, weiter behandeln zu lassen. Zwischenzeitlich zeichnete sich aber ab, dass es durchaus länger dauern kann, bis Vladica Stojanovic wieder voll belastbar ist. “Zur Zeit sind Schonung und dosierte Physiotherapie angezeigt”, erklärt MT-Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch.

„Für uns ist es wichtig, dass die Spieler im wahrsten Sinne von Kopf bis Fuß fit sind. Nur dann können sie ihr Leistungspotential in einer solch intensiven Sportart wie Handball im vollem Umfang abrufen“, macht MT-Aufsichtsratschefin Barbara Braun-Lüdicke, deutlich, dass man dem Regisseur keine Risiken zumuten will.

Wie die Karriere von Vladica Stojanovic beim nordhessischen Handball-Flaggschiff weitergeht, wird die Vereinsführung in den nächsten Wochen gemeinsam mit ihm, dem Trainer und dem sportlichen Leiter beraten. Zunächst läuft sein Vertrag noch bis zum Ende dieser Saison.

Dass sich die Mannschaft inzwischen auf des Fehlen seines bisherigen Lenkers und Vollstreckers ganz gut eingestellt hat, zeigen die letzten Spiele, in denen vor allem Nenad Vuckovic die Rolle des torgefährlichen Spielgestalters immer besser ausfüllt. Mit dem 29-jährigen Rückraumspieler einigte man sich in der vergangenen Woche, wie vermeldet, auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis zum Juni 2012. (red)



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