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Weinmeister: Biomasse bedeutender Energieträger

Hessische Landesregierung fördert Biomasseheizkraftwerk mit 152.000 Euro

Körle. Der hessische Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister sieht die Biomasse als einen der wichtigsten erneuerbaren Energieträger. „Ziel der hessischen Landesregierung ist es, die Energieversorgung effizient und umweltverträglich zu gestalten. Die Biomasse spielt hier eine entscheidende Rolle. Biomassenutzung ist ökologisch nachhaltig, umweltfreundlich und kohlenstoffdioxidneutral“, sagte Weinmeister am Dienstag in Körle. Dort übergab er einen Bescheid in Höhe von 152.000 Euro zur Förderung des Biomasseheizkraftwerks an Bürgermeister Mario Gerhold.

Der Staatssekretär betonte die vielfältigen Möglichkeiten der Biomasse. „Biomasse ist ein wichtiger Energieträger für die Wärme und Stromgewinnung. Die hessische Landesregierung will bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent am Endenergieverbrauch ohne Verkehr erhöhen. Zur Erreichung dieses Ziels ist die Verwendung von Biomasse aus der Forst- und Landwirtschaft und organischen Abfällen Grundvoraussetzung“, unterstrich er.

Das Biomassepotenzial Hessens werde nach Angaben des Staatssekretärs in den kommenden Jahren ausreichend für die Wärme- und Energieversorgung vorhanden sein. Nach der Hessischen Biomassepotenzialstudie aus dem Jahr 2005, die zurzeit aktualisiert wird, ist ausgehend von rund 4.000 Gigawattstunden pro Jahr Bioenergienutzung im Jahr 2005 eine Steigerung auf bis zu 11.400 Gigawattstunden pro Jahr im Jahr 2015 theoretisch möglich. Dabei könnten bis zu 8.800 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen. Würde dieses Biomassepotenzial durch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen genutzt, könnten rund 600.000 Vier-Personen-Haushalte in Hessen mit Strom und 400.000 Vier-Personen-Haushalte mit Wärme versorgt werden.

Die Gemeinde Körle wird im Jahr 2010 eine Holzhackschnitzelfeuerungsanlage bauen und mit der gewonennen Energie über das rund 1200 Meter lange angeschlossene Nahwärmenetz 33 Gebäude im Ortskern mit Wärme versorgen. Mit dem Ersatz der bisherigen Versorgung mit Gas oder Öl durch den regenerativen Energieträger Holz wird in Körle Primärenergieenergie in Höhe von 1100 Megawattstunde pro Jahr eingespart. Die neue Anlage erspart der Umwelt zudem rund 290 Tonnen klimaschädliches C02 pro Jahr. Weinmeister lobte das Projekt. „Diese Anlage leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, da die Umwelt entlastet und der Kohlenstoffdioxis-Ausstoß gemindert wird.” (red)



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