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MT als Außenseiter zu den Rhein-Neckar Löwen

mario-kelentricÖstringen/Melsungen. Wenn am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Stadthalle Östringen das DHB-Pokalspiel der Rhein-Neckar Löwen gegen die MT Melsungen angepfiffen wird, setzen die beiden Kontrahenten zum Sprung an, um unter die acht besten Pokalteams Deutschlands zu kommen. Könnte sich die MT dabei allein auf die Statistik verlassen, hätte sie gar keine schlechten Chancen. Denn von den bislang sechs erreichten Achtelfinals gelang es den Nordhessen in vier Fällen, diese Runde jeweils zu überstehen und ins Viertelfinale einzuziehen.

Aber bekanntlich ist es gerade im naturgemäß unwägbaren Pokalwettbewerb wenig hilfreich, die Gesetze der Wahrscheinlichkeit zu bemühen, um die eigenen Erfolgssaussichten zu taxieren. Vor allem, wenn man – wie derzeit die MT – mit Formschwankungen und Personalproblemen zu kämpfen hat. “Das ist in dieser Saison eine schier unglaubliche Verletzungsmisere, eine völlig abnormale Situation”, zeigt sich Kapitän Mario Kelentric fassungslos. Dabei hat der Ex-Weltmeister nun schon wirklich einiges erlebt. “Aber wir können es nicht ändern, sondern müssen diese schwierige Phase einfach durchstehen. Dann wird es auch wieder aufwärts gehen”, blickt der stets optimistische Keeper zuversichtlich nach vorn.

Fehlen werden der MT weiterhin Regisseur Vladica Stojanovic und Goalgetter Savas Karipidis. Darüber hinaus ist der torgefährliche Halbrechte Alexandros Vasilakis nach seiner Handgelenksverletzung, wenn überhaupt, nur minutenweise einsetzbar. Ob die zuletzt angeschlagenen Nenad Vuckovic, der inzwischen die Rolle des Spielgestalters eingenommen hat, und Rechtsaußen Mikkel Holm Aagaard wieder voll mitmischen können, ist ebenso nicht genau abzusehen.

“Man darf jetzt in Anbetracht dieser angespannten Lage nicht nervös werden. Wir haben schließlich eine gut besetzte Mannschaft und wenn alle wieder an Bord sind, wird sich auch der Erfolg einstellen”, so die Überzeugung von Mario Kelentric. Dabei hat er schon jetzt sein Augenmerk auf die anstehenden Punktspiele gerichtet. “In Anbetracht unseres sehr dicht gedrängten Bundesliga-Kalenders kommt das Pokalspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen nicht gerade zur besten Zeit. Richtig wichtig wird es nämlich danach, wenn wir hintereinander gegen Düsseldorf, Wetzlar und Lübbecke spielen. Gegen diese drei Kontrahenten müssen unter dem Strich vier Punkte herauskommen”, fordert der Torhüter.

Aber bevor es am Samstag nach Düsseldorf geht, muss die MT am Mittwoch zum Pokal in Östringen antreten. “Wir weichen gern mal in die dortige Stadthalle aus, weil sie auch bei geringerem Zuschauerinteresse noch eine gute Stimmung ermöglicht”, erklärt Ute Krebs, Sprecherin der Rhein-Neckar Löwen den Umzug von der 14.500 Zuschauern Platz bietenden SAP-Arena in die rund 2.000 Zuschauer fassende Östringer Halle. “Pokal-Achtelfinale. Mehr muss man dazu nicht sagen. Alle bei uns wollen eine Runde weiterkommen. Es wird mit Sicherheit ein Fight, denn auch Melsungen wird alles versuchen. Ich hoffe, dass wir eine ausverkaufte Östringer Halle erleben und unsere Fans den Grundstein für das Weiterkommen in die nächste Runde legen”, gibt Löwen-Manager Thorsten Storm die Richtung vor.

Gelänge das Fritz, Gensheimer, Roggisch & Co., hätten sie damit den Grundstein zur erneuten Teilnahme am FinalFour in Hamburg gelegt, wo sie in den letzten vier Jahren zum Stammgast avancierten. Auch in der vergangenen Saison führte der Weg der Rhein-Neckar Löwen über die MT Melsungen. Im Oktober 2008 bezwangen sie die Nordhessen in der dritten Hauptrunde mit 32:30.

Der Blick auf die beiden Vergleiche in diesem Jahr – Melsungen gewann gegen die Löwen beim SparkassenCup mit 31:29 und unterlag im Punktspiel mit 26:28 – zeigt, dass der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten mitunter kleiner zu sein scheint, als es die beiden derzeitigen Einstufungen “Favorit” und “Außenseiter” vorgeben.

Schiedsrichter am Mittwoch in Östringen:
Ronny Dedens und Nico Geckert aus Magdeburg (sie leiteten übrigens auch das Punktspiel dieser beiden Mannschaften am 8. Oktober in der Kasseler Rothenbach-Halle); DHB-Aufsicht: Ex-Bundesligaschiedsrichterin Jutta Ehrmann-Wolf.



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