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Neue IWR hinterlässt Spuren

Stadtallendorf/Borken. Die TuSpo-Leichtathletinnen Laura Merten, Emma-Louise Pudenz und Sophie Bauer durften sich am Samstagvormittag gleich an neue Wettkampfregeln gewöhnen. Hintergrund: Seit dem 1. Dezember 2009 gibt es nach der IWR (Internationale Wettkampf Regel) eine neue Fehlstartregelung. Jeder Fehlstartverursacher wird demnach sofort disqualifiziert. In der Vergangenheit wurde erst ab dem zweiten Fehlstart durchgegriffen. Nachdem Merten über die 60 Meter Distanz zu früh gestartet war, lernte die BWL-Studentin die Härte der neuen Regelung gleich kennen. Emma-Louise Pudenz und Sophie Bauer folgten als Zweite und Dritte disqualifizierte Athletinnen an diesem Tag. Somit flogen in kurzer Zeit gleich drei Borkener Athletinnen aus ihren Wettbewerben.

Glück im Unglück hatte dabei Franziska Müller. Die 13-Jährige startete auch zu früh, allerdings kurz hinter ihrer Vereinskameradin Emma-Louise Pudenz. Der Unterschied war klar zu sehen und lediglich die Verursachererin räumte das Feld.

Mehr Glück hatte Laura Merten später über die 200-Meter-Distanz. Nach 27,37 Sekunden siegte die 19-Jährige vor ihrer Konkurrentin Svenja Buß (28,41 Sekunden) von der LG Langgöns-Oberkleen und Inga Kuhfuß (29,01 Sekunden) von der LG Baunatal/Fuldabrück. Judith Hesse landete beim Weitsprung der Frauen mit 4,79 Meter auf Platz drei hinter Beatrice Marschek (6,35 Meter) vom LAZ Gießen und Franziska Schubert (4,92 Meter) vom TV 1885 Haiger.

Den 400 Meter Lauf der Männer entschied Yannick Hoos ganz klar nach 51,86 Sekunden für sich. Seine Mitstreiter aus Wallau und Treysa hatten mit 53,41 Sekunden sowie 54,27 Sekunden keine Chance. In der Klasse der männlichen Jugend B schaffte es Haqjo Ferugh (Ferrero) mit 4,94 Meter auf den siebten Platz. Damit verfehlte Ferrero nur knapp die 5-Meter-Marke. Franziska Müller zeigte einen souveränen 60 Meter Lauf in der Klasse W14. Im Finale überquerte die Borkenerin nach 8,65 Sekunden als Zweite die Ziellinie.

Ebenfalls auf Platz zwei, in 2:56,70 Minuten, schaffte es Sophie Bauer über 800 Meter. Einen weiteren zweiten Platz erreichte Franziska Häubl mit 1,44 Meter im Hochsprung hinter der Siegerin Hanna Gambetta (1,47 Meter) von der TSG Schlitz. Franziska Müller und Sophie Bauer folgten mit 1,41 Meter und 1,38 Meter auf den Plätzen fünf und sechs. Die Plätze vier, sechs und neun gab es aus borkener Sicht im Weitsprung der Klasse W14. Müller sprang 4,73 Meter, Häubl 4,65 Meter und Pudenz 4,42 Meter.

Fest in Borkener Hand war der Kugelstoßwettbewerb der Klasse W14. Platz eins bis drei gingen in dem spannenden Wettkampf an Müller (9,19 Meter), Pudenz (9,09 Meter) und Häubl (9,03 Meter). Dicht beieinander war auch das Ergebnis über 60 Meter Hürden in der Klasse W15. Auf Platz fünf schaffte es neben der Heuchelheimerin Svenja Rühl nach 11,04 Sekunden zeitgleich Emma-Louise Pudenz. Platz sieben ging nach 11,37 Sekunden an Franziska Müller und mit 11,56 Sekunden landete Franziska Häubl auf Rang acht.

Über 4×1/2 Runde ging die StG Schwalm-Eder in der Besetzung Müller, Pudenz, Häubl, Bauer an den Start. Diese Kombination war im letzten Jahr bei den Schülerinnen B die zweitschnellste Staffel Hessens. An diesem Wochenende startete die StG in der Klasse der Schülerinnen A und schaffte es in Eindrucksvollen 52,59 Sekunden auf den zweiten Platz hinter der Mannschaft aus Kirchhain mit 52,05 Sekunden. (mp)



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