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Kein Alkohol am Steuer: „Nur Narren fahren blau!“

Polizei in Nordhessen verstärkt Kontrollen in der Karnevalszeit

Nordhessen. Die Polizei wird die Zahl der Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr über die kommenden Karnevalstage und -nächte nochmals deutlich steigern. Die „Tollen Tage“ der letzten Jahre zeigten im Hinblick auf die folgenlosen, aber auch folgenreichen Fahrten unter Alkohol und Drogen eine positive Tendenz auf. Die Kontrollergebnisse zeigen, dass sich immer weniger Narren nach Alkohol- und Drogenkonsum hinters Steuer setzen. Es gibt aber eben auch die Unbelehrbaren, die für schwere Verkehrsunfälle sorgen  und somit anderen oder sich selbst Leid und Schmerz zufügen. Für den nordhessischen Polizeipräsidenten Wilfried Henning ist das Fahren unter Alkohol oder Drogen völlig inakzeptabel. Henning: „Alkoholtrinken und Autofahren passt nicht zusammen. Es sind leider immer wieder Einzelne, die glauben, dass die Gesetze nicht für sie gelten. Durch ihr rücksichtsloses Verhalten gefährden sie sich oder andere in einem erheblichen Maße!“

Autofahrer, die Alkohol- oder Drogenkonsum und die Verkehrssicherheit nicht unterscheiden können, müssen insbesondere in der kommenden närrischen Zeit damit rechnen, in eine
Verkehrskontrolle zu geraten, mit der Folge anschließend zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen zu müssen. Vielen ist vielleicht nicht bewusst und für viele auch schwer einschätzbar, dass bereits bei 0,3 Promille der Führerschein eingezogen werden kann, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem  Verkehrsunfall beteiligt ist. Daher ist man immer auf der sicheren Seite, wenn man gänzlich auf Alkohol verzichtet. Für junge Fahrer unter 21 Jahren und für Führerscheinneulinge, die sich noch in der Probezeit befinden, gilt ohnehin absolutes Alkoholverbot. Und Betäubungsmittel sind für alle Altersklassen tabu!

Die Polizei appelliert an alle Närrinnen und Narren, denen der Führerschein lieb und teuer ist: Wenn Sie Alkohol trinken, lassen sie das Auto stehen. Nutzen Sie nach Möglichkeit Busse, Bahnen, Taxen oder bilden Sie Fahrgemeinschaften und bestimmen Sie vorher, wer zurückfährt und nüchtern bleibt. Setzen sie sich auch nicht zu betrunkenen oder sonst berauschten Fahrerinnen oder Fahrern ins Auto, damit am Aschermittwoch keine „Katerstimmung“ herrscht. (ots)



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