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Leserbrief zur RegioTram-Haltestelle in der Vorstadt

Martin Gille hat mit seinem Leserbrief eine heftige öffentliche Diskussion ausgelöst. Mit Recht hat er darauf hingewiesen, dass eine Baumaßnahme mit einem Kostenvolumen von weit über 5 Millionen Euro, bei der die Kosten-Nutzenanalyse in keinem Verhältnis zu einander steht, nicht in die heutige Zeit passt. Denn es sind Steuergelder, von uns allen aufzubringen, die verbraten werden sollen.

Ich fordere die in der Melsunger Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien auf,  in der kommenden Sitzung am 18.2.2010 den im vergangenen Jahr gefassten Beschluss „Bau einer RegioTram-Haltestelle in der Vorstadt“ zurückzunehmen!

Die Stadtverordnetenversammlung ist am Zuge, Bürgerinitiativen können momentan wenig bewirken, weil die Voraussetzungen für ein Bürgerbegehren bzw. einen Bürgerentscheid nicht vorliegen.

Das schließt allerdings nicht aus,  sollte die Stadtverordnetenversammlung  auf ihrem Beschluss  engstirnig beharren, dass sich dann  engagierte Melsunger Bürgerinnen und Bürger zusammenfinden, um bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr  selbst Verantwortung zu übernehmen. Ich wäre dabei!

Gisela Witzel



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5 Kommentare zu “Leserbrief zur RegioTram-Haltestelle in der Vorstadt”

  1. Melsunger

    Bravo Frau Witzel und Herr Gille !
    Jetzt könne die gewählten Volksvertreter mal zeigen wie sparsam sie mit fremden Geldern umgehen.
    Wenn nicht, sollten sie wenigstens so fair sein und sich persönlich mit einer Bürgschaft einbringen!

    Der Bahnhof wird zu einem Nahverkehrszentrum umgebaut und zeitgleich investiert man in eine nur 400 m entfernte Haltestelle ohne Parkmöglichkeiten mehr Geld wie in den Bahnhof!
    Dazu an einer Stelle die verkehrstechnisch durch die Zufahrten Huberg, Straßen nach Schwarzenberg und RichtungKirchhof, eine von nur 2 Möglichkeiten zumWohn-, Freizeit- und Schulgebiet „Galgenberg“ zu gelangen, gekennzeichnet st.
    Zusätzlich erhebliches Verkehrsaufkommen durch die AN der Fa Braun bei Schichtwechsel, wobei zeitgleich nachmittags auch noch der Schulschluss der Berufsschule hinzukommt!

    Aussagen des Bürgermeisters wie z.B. man könne ja durch Werbung in Kassel die vermehrte Nutzung und eine erhöhte Fahrgästezahl erreichen sind wohl eher als Karnevalsscherz zu verstehen wie als ernsthafte Anmerkung eines Bürgermeisters.
    Sollte er es ernst meinen, um so schlimmer für ihn.

  2. Martin Gille

    Liebe(r) MelsungerIn,
    danke für die verbale Unterstützung. Man/frau sollte sich allerdings auch mit dem Klarnamen „outen“, das wirkt mehr als der Anonymus!
    Frdl. Gruss
    Martn Gille

  3. Melsunger

    Sehr geehrter Herr Gille !
    Wie Ereignisse in Homberg sehr deutlich zeigen, gibt es manchmal Gründe nicht persönlich in Erscheinung zu treten.
    http://www.Homberger-Hingucker.de „Worte eines Stadtrates“ und anderes interessantes über Verwaltung, magistrat und Parlament der Kreisstadt.

    Zum Thema:
    Findet man am 12. Februar 2010 in der HNA Print Ausgabe Melsungen den Leserbrief von Herrn Nieding.

    Obwohl er persönlich profitieren würde, ist er und das finde ich große Klasse, trotzdem so objektiv und ist nicht egoistisch.
    DAS sollte man anerkennen.
    Allerdings ist nicht immer die Meinung der breiten Masse der Bevölkerung von ähnlichem objektiven Verhalten geprägt.
    Eine allgemeine Befragung bringt also nicht unbedingt das beste Ergebnis.

    Ich selbst bin ebenfalls Bewohner des Huberg mit einem wesentlich längeren Weg wie Herr Nieding. Bei mir sind es zum Bahnhof ca 1,8 km. Zur Haltestelle Huberg wäre es ungefähr 650 m weniger.
    Jedoch finde auch ich es übertrieben, diese Haltestelle einzurichten.
    Was am Huberg fehlt ist eine Bushaltestelle am Ende des Huberg und nicht eine Haltestelle der Regiotram.

    Was mir an Informationen fehlt:
    Welche Zählungen und Umfragen zum Nutzerverhalten für diesen geplanten Haltepunkt mit welchen Ergebnissen hat es gegeben?
    Wo kann man Einsicht nehmen?
    Welche Datensammlungen gibt es zu den möglichen Haltepunkten Schwarzenberg, Obermelsungen / Pfieffewiesen
    und
    zu einer Weiterführung bis Malsfeld / Beiseförth. Denn dort gibt es Möglichkeiten einer Wendeschleife zu Genüge und bestimmt Nutzer die diese Weiterführung begrüßen würden.
    Wir sollten hier unsere Ideen nicht an einer Gemeindegrenze enden zu lassen.
    Da wären nämlich auch die Vorteile für die Touristikgemeinschaft Fuldatal.

    Zur Entscheidung einer Stadtverordnetenversammlung :
    Dort sitzen ehrenamtlich tätige Laien die auf vielen Geschäftsfeldern Entscheidungen für unser aller Wohl treffen müssen.
    Sie sind auf „Experten“ angewiesen, die ihnen mit guter Vorarbeit unabhängig Daten liefern um eine qualifizierte Entscheidung zu treffen.
    Dabei kommt es, was normal ist, auch zu Einflüssen, die die Qualität der Entscheidung manchmal negativ beeinflussen.
    Die Qualität der Mitglieder einer solchen „Bürgervertretung“ erkennt man daran, mit den Geldern sparsam umzugehen und was die Entscheidungen anbetrifft auch einmal etwas, trotz möglicher Einflüsse von außen, im Nachhinein zu ändern.

    Hier wäre, so meine ich, eine Gelegenheit dazu sich zu profilieren, ohne nach der Kommunalwahl in einem Jahr zu schielen.

  4. Gerhard Schönemann

    ich möchte zusätzlich auf den Antrag der CDU hinweisen.
    Veröffentlicht hier in SEK News

    https://www.seknews.de/2010/02/12/cdu-will-bartenwetzerhaltestelle-im-stadtparlament-stoppen/comment-page-1/#comment-1863

    Und auf den Leserbrief von herrn Peter Klufmöller in der HNA vom 13.02.2010

  5. Melsunger

    Zum Vergleich mit Bretten:
    (u.a. Leserbrief von Herrn Plümpe in der HNA am 16.2.2010 )
    Sind beide Städte wirklich vergleichbar?
    Sowohl was Größe, Struktur und die Lage der Haltestellen anbetrifft?
    Welche Auswirkungen auf die Einwohnerzahl Melsungens hätte eine Haltestelle an der Bartenwetzerbrücke denn ?
    Ist die Zunahme der Einwohnerzahl in Bretten nur auf die RT zurückzuführen? Wo war die Zunahme lokal anzutreffen?
    Wie hoch ist denn der Anteil der Kunden/Besucher am Umsatz / Zunahme des Umsatzes aus der nächsten Großstadt?
    Mit welchen Argumenten kann man Kunden aus Kassel und dem Umfeld nach Melsungen locken und was hat das mit der Haltestelle zu tun ?
    Wichtiger scheint mir doch das man nicht später die Pfieffewiesen angeht sondern jetzt – denn dort steckt Potential für Kostendeckung und Fahrgastzahlenzunahme!
    Und die dortigen Mitarbeiter würden vielleicht sogar die dann gute Verbindung in die Stadt zum Einkauf und zum verweilen nutzen – was sie derzeit eher nicht realisieren.
    Was die Bahn und den NVV anbetrifft:
    Die haben doch auch der Stadt Melsungen die Pistole mit erhöhten Planungskosten aufs Auge gedrückt – also bitte nicht so zimperlich. Da darf man gerne auch mal dran erinnern wie wenig die Bahn für den Bahnhof und sein Umfeld bezüglich Sauberkeit und Winterdienst getan hat, als sie noch Eigentümer war.
    Und wenn schon sich Einzelne so stark machen und überzeugt sind:
    Wie wäre es denn mit Anteilsscheinen die zukünftig Dividende bringen?


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