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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

3500 Ostereier am Osterbrunnen

Elfershausen. Der „Förderkreis zur Erhaltung der Kirche in Elfershausen“ hat den dortigen Dorfbrunnen zu einem Osterbrunnen geschmückt. 3500 bunte ausgeblasene Ostereier zieren diese abwechslungsreich gestaltete Dorfanlage. Gemeinde, Kindergarten und Grundschule spendeten die ausgeblasenen, in Eigenarbeit gefärbten oder bemalten Hühnereier.

Am Palmsonntag feierte das Kirchspiel Dagobertshausen mit Unterstützung des örtlichen Kirchenchors den Gottesdienst im Elfershäuser Dorfgemeinschaftshaus. In einer kleinen Aufführung erinnerten die Konfirmanden an den Einzug von Jesus Christus am Palmsonntag in Jerusalem. Hartmut Siegmann hatte eine Eselin in den Saal geführt. Aufmerksamen Beobachtern entging nicht, dass das Fell des Tieres mit seiner natürlichen Zeichnung symbolhaft den Gang von Christus zum Kreuz andeutet.

Nach Beendigung des Gottesdienstes überreichten Jagdgenossen und Schützenverein beträchtliche Geldsspenden. Pfarrerin Kirsten Bingel freute sich mit Kirchenvorstand und dem Förderverein über den Anstieg des Spendenaufkommens auf 13.500 Euro.

Beim anschließenden Osterbrunnenfest boten die Organisatoren Mittagessen, Kaffe und Kuchen. Das Motto: „Alles rund ums Ei“ statt. Ortsvorsteher und  Vorsitzender der Fördergemeinschaft Karl-Hein Reichmann bestätigte, dass der Erlös aus diesem Fest ebenfalls der Sanierung der Elfershäuser Kirche zu Gute kommt.

Diese ist seit nunmehr über einem Jahr geschlossen nachdem sich in den Wänden, sowie auf dem Dachboden des Gebäudes der Hausschwamm ausgebreitet hatte. Dieser muss dringend intensiv bekämpft werden, um einen weiteren Befall des Gebäudes zu verhindern. Die erforderlichen  Baumaßnahmen werden mit einer Summe von ca. 220.000 Euro veranschlagt.

Die Landeskirche kann diese Kosten in den nächsten Jahren nicht zur ohne Hilfe aufbringen. Deshalb ist die Kirchengemeinde bemüht, mit unterschiedlichen Aktivitäten und durch Benefizveranstaltungen einen Teil der Kosten selbst aufzubringen. So sollte zumindest die Beseitigung des Schwamms und die Innensanierung ermöglicht werden

Die Gemeinde hofft, dass die Spendenleistungen der Jahre 2010 und 2011 durch den Kirchenerhaltungsfond der Evangelischen Landeskirche Kurhessen Waldeck verdoppelt werden können. (Reinhold Hocke)



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