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IG Metall-Jugend: 13 Gewerkschafter im neuen Team

Kassel. Die rund 50 Delegierten der nordhessischen IG Metall-Jugend haben am Mittwoch einstimmig einen neuen Ortsjugendausschuss (OJA) gewählt. Ihm gehören 13 junge Gewerkschafter an. In seiner konstituierenden Sitzung wählte das neue OJA-Team am Donnerstag Sebastian Ott zu seinem Vorsitzenden. Ott ist Jugend- und Auszubildendenvertreter bei der Firma Bombardier in Kassel. Sein Stellvertreter ist Ersen Tekinarslan (Volkswagen), Schriftführerin ist die Studentin Madlen Krawatzek.

Der Ortsjugendausschuss organisiert die Aktivitäten der nordhessischen IG Metall-Jugend, etwa Schulungen, Aktionen und Konferenzen. Aktuell setzt er sich vor allem für genug Ausbildungsplätze, gute Ausbildungsbedingungen und die Übernahme der Azubis nach dem Abschluss ein. „In den Betrieben, in denen unsere Tarifverträge gelten und wo wir eine funktionierende Mitbestimmung haben, können wir sicherstellen, dass junge Menschen übernommen werden“, sagte IG Metall-Jugendsekretär Javier Pato-Otero vor den Delegierten. Das zeige, wie wichtig es sei, dass sich gerade junge Menschen gewerkschaftlich organisierten.

Kritik an Sparvorschlägen von Roland Koch

Dass die Arbeit junger Gewerkschafter in der IG Metall Nordhessen einen hohen Stellenwert hat, unterstrich der Erste Bevollmächtigte Ullrich Meßmer in seiner Rede. „Die Gewerkschaftsjugend ist oft treibender Motor unserer Arbeit“, sagte er. Meßmer sagte den Delegierten die Unterstützung der IG Metall für den Jugendprotesttag am 9. Juni in Kassel zu. Scharf kritisierte er die jüngsten Äußerungen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, man müsse an der Bildung sparen. „Wer so denkt, macht Politik gegen die Zukunft“, sagte Meßmer. „Koch meldet die jungen Leute ab, dagegen wehrt ihr euch zurecht“. Statt bei der Bildung zu kürzen sei es an der Zeit, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen und genug Steuerfahnder einzustellen.

Leiharbeit ist Lebensrealität für junge Leute

„Leiharbeit gehört zur Lebensrealität vieler junger Leute“, sagte die Bezirksjugendsekretärin der IG Metall, Claudia Büchling. Es gebe Länder, in denen Leiharbeitnehmer besser bezahlt würden als die Stammbelegschaft. „Da sind wir weit von entfernt, bei uns dient Leiharbeit dem Lohndumping“, sagte Büchling. Dagegen helfe nur, sich zusammen und organisiert zur Wehr zu setzen. „Das ist das Fundament einer positiven Veränderung.“

Alle neuen OJA-Mitglieder

Neben der dreiköpfigen Leitung aus Sebastian Ott, Ersen Tekinarslan und Madlen Krawatzek gehören dem neuen Ortsjugendausschuss der IG Metall Nordhessen an: Jessica Arndt (Mercedes-Niederlassung), Alparslan Cevik (Mercedes Benz), Britta Eisebach (Areva), Mario Fores-Cuevas (VW), Janina-Catarina Gomes (Mercedes-Niederlassung), Norma Linsau (Wolfsburg AG), Alazar Measho (VW), Marc Schmidt (VW), Aschkan Taheri (VW) und Nina Volle (Autokühler). (red)



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