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Neue Krippe: Kinder übernehmen Bauaufsicht

Borken. Trübe, kalt und ungemütlich war das Wetter beim obligatorischen ersten Spatenstich. Sonnige, gute Aussichten verspricht aber der Neubau einer Kinderkrippe auf dem Borkener Blumenhain zwischen der Kindertagesstätte Metzen Tannen und dem Alten- und Pflegeheim. 40 kommunale Betreuungsplätze für Mädchen und Jungen unter drei Jahren sollen bis zum Frühjahr 2011 entstehen. Geplant sind auf einer Nutzfläche von rund 600 Quadratmetern unter anderem vier Gruppen- und Schlafräume, dazu entsprechende Wasch- und Wickelräume, Küche, Mehrzweckraum, Abstellraum für Kinderwagen, Waschküche, Besprechungs- und Leiterinnenzimmer. Der eingeschossige, massive Baukörper ist mit einem Investitionsvolumen von 870.000 Euro veranschlagt. An Förderung fließen 580.000 Euro in das Bauwerk, 20.000 Euro in die Ausstattung. Der Differenzbetrag wird aus dem städtischen Haushalt finanziert.

Vierte Einrichtung
„Investitionen in die Förderung und Erziehung der Kinder sind gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je“, betonte Bürgermeister Bernd Heßler beim offiziellen Spatenstich. „Neben bereits zwei bestehenden städtischen Einrichtungen mit 25 Betreuungsplätzen und dem Angebot der Borkener Stadtmäuse mit bis zu 20 Plätzen, entsteht jetzt eine vierte Einrichtung zur Betreuung der unter dreijährigen.“

Die städtischen Körperschaften haben sich zu dem Neubau entschieden, da Potenzial und Notwendigkeit gegeben sind. Und trotzdem mussten wegen fehlender Kinder die Kindergärten in Kerstenhausen und Trockenerfurth und ab Sommer 2010 in Gombeth geschlossen werden. Mit 1,2 Millionen Euro bezuschusst die Stadt Borken jährlich ihre Kindergärten und Kindertagesstätten. Eine Erhöhung der Gebühren sei nicht vorgesehen.

Mit dem Neubau der Kinderkrippe wird nicht nur versucht die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Ziel ist es auch Alleinerziehende und Familien zu entlasten und zu unterstützen, um damit die Attraktivität der Stadt als Wohnstandort zu erhalten und zu verbessern. sb.



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