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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Janina Rohde deutsche Meisterin im Schleuderballwerfen

Berlin/Melsungen. Am Samstag wurde Janina Rohde Deutsche Meisterin im Schleuderballwerfen bei den Meisterschaften des Deutschen Turnverbandes in Berlin-Steglitz mit einer Weite von 37,43 Metern. Der Wettbewerb, der auf dem Hauptfeld im Stadion ausgetragen wurde, stand zu Beginn unter keinem guten Stern für Janina. Schon beim Einwerfen bei kühler Witterung merkte man, das der böige und teilweise heftige Wind von vorne und wechselnd von beiden Seiten die Würfe zur Lotterie machen würden. Also war geplant, da Janina als Starterin mit der besten Vorleistung eigentlich als letzte werfen sollte, abzuwarten, was die Konkurrenz macht, um darauf zu reagieren.  Das Kampfgericht des DLV ( Deutschen Leichtathletik Verbands) wurde aber anscheinend nicht von der Ausschreibung des DTB in Kenntnis gesetzt, so das Janina als erste werfen musste.

Kurz besprochen wurde beschlossen, mit nur einer Drehung einen Sicherheitswurf in die Mitte  zu machen, um damit bereits den Endkampf zu sichern und weitere fünf Würfe zu haben. Dies gelang, denn mit ihren erzielten 32,33 Metern hätte sie schon in der Endabrechnung den fünften Platz belegt. Wie richtig diese Entscheidung war zeigte der Wettkampf von Greta Rose vom TV 1861 Landau. Sie versuchte als diejenige mit der fünftbesten Vorleistung von Beginn an Druck zu machen und warf kraftvoll den Schleuderball im ersten Versuch weit aber leider knapp außerhalb des Sektors. Auch im zweiten Versuch wollte sie angreifen, jedoch erneut außerhalb. So blieb ihr nichts anderes übrig als den dritten auf Sicherheit zu werfen. Ihre damit erzielten 26,50 Meter reichten jedoch nicht für den Endkampf, und somit war bereits im Vorkampf eine Medaillenanwärterin gescheitert.

Auf Position zwei hatte sich Julia Allgeier vom SV Leybucht mit 30,74 Metern vor Leonie Naubereit vom LTV Bad Dürkheim mit 30,33 Metern und Lisa Michaelis vom TuS Rhens mit 30,24 Metern eingereiht.

Im zweiten Durchgang wollte Janina nun angreifen. Mit der ersten Drehung in Schwung kommend beschleunigte sie bei der zweiten und warf äußerst kraftvoll und technisch sauber ab, was bei der Konkurrenz zu Entsetzen führte. Man sah beim Abwurf bereits wie gut dieser Wurf war und dass er über 40 Meter sein würde, aber leider trug der wieder böige Wind den Wurf knapp außerhalb des Sektors. Julia Allgeier nutzte die Gunst der Stunde und übernahm mit 32,66 Metern die Führung und auch Melina Tiefenbach vom TV Weisel schob sich mit 32,47 Metern an Janina vorbei.

Im Bewusstsein ihrer Leistungsstärke nahm Janina im dritten Versuch etwas die Geschwindigkeit zurück und warf sicher in die Mitte des Sektors. 37,13 Meter wurde von allen Anwesenden mit Applaus bedacht und brachten die Führung zurück. Leonie Naubereit steigerte sich auf 34,02 Meter. Keine der andren 15 Wettkämpferinnen konnte sich weiter steigern, so dass es mit der Rangfolge Rohde vor Naubereit und Allgeier in den Endkampf der besten acht Werferinnen ging. Anscheinend wurde inzwischen das Kampfgericht informiert, denn nun wurde die Reihenfolge ausschreibungsgemäß geändert und Janina durfte jeweils als letzte den Durchgang beenden. Im vierten Durchgang konnte sich Julia Allgeier auf 32,86 Meter steigern, was aber an der Platzierung nichts änderte.

Die von Janina erzielten Leistungen im Endkampf von 36,85 Meter, 37,43 Meter und 36,10 Meter hätten alle zum Sieg gereicht, da keine andere Athletin sich im weiteren Verlauf steigern konnte. Mit der Siegerweite von 37,43 Metern hatte sie somit einen Vorsprung von 3,41 Metern, was eindrucksvoll ihre Dominanz in diesem Wettbewerb widerspiegelte.

Somit war das erste Ziel erreicht, sollte doch am nächsten Tag ein weiterer Wettkampf im Fünfkampf stattfinden. Nun galt es, nach den Anstrengungen der letzten Woche und des Tages alle Kräfte zu sammeln. Dies geriet jedoch nicht so schnell denn dadurch, dass die Wettkampfunterlagen zwischenzeitlich verschwunden waren und erst nach einer großen Suchaktion wieder auftauchten, fand die Siegerehrung erst 3,5 Stunden nach Wettkampfende statt. (red)



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