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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Lachen und schmunzeln zu Alltagsgeschichten

Genussvoller Abend verwöhnte Gaumen und Geist

Borken. Kulinarische Genüsse lieferte auf perfekte Weise das Küchenteam das Hotel am Stadtpark-Bürgerhaus. Dazu eine Tischdekoration, die festliche Stimmung aufkommen ließ. Die Kasseler Journalistin und Autorin Petra Nagel lieferte dazu literarische Schmankerl zum Thema „Alltag ist immer“. Bereits zum sechsten Mal hatte am vergangenen Samstag die Stadt Borken und die Buchhandlung „Der Bücherwurm“ zum kulinarisch-literarischen Abend eingeladen, der mittlerweile sein festes Stammpublikum gefunden hat. Sonja Lehmann, Vorsitzende des Kultur-, Freizeit- und Sportausschusses der Großgemeinde und Mitinhaberin der Buchhandlung „Der Bücherwurm“, übernahm die Begrüßung und betonte, dass durch die große Nachfrage binnen weniger Tage die Veranstaltung ausverkauft war.

Kürbismord mit sechs Messern
„Ohne diese Lesung in Borken würde mir in der Vorweihnachtszeit etwas fehlen“, betonte Petra Nagel zum Auftakt eines unterhaltsamen Abends. Dann stieg sie in ihre Alltagsgeschichten ein und konfrontierte die aufmerksamen Zuhörer mit einem Kürbismord durch sechs Messer. Wieder einmal musste schon zum Auftakt der Mann an ihrer Seite schmunzelnd allerhand einstecken. „Genau richtig“, hörte man zustimmend von der ein oder anderen Frauenstimme aus den Tischreihen im Wintergarten. So drehte es sich in den Geschichten um eine Hamsterschublade als Lebenselixier, um den Tod eines IPod, um die geliebte Gegenfrage „Wieso“, um Schuhkauf mit Frauen und Adrenalinausschüttung, um die Nähkünste der Autorin, um Hut- und Mützenerlebnisse sowie um Probleme mit Schuh- und Konfektionsgrößen ab 42.

In so manchen Geschichten fand sich der ein oder andere an den Zuhörertischen wieder. Ein zustimmendes Nicken oder ein leises „Ja“ konnte man immer wieder sehen und hören. Manchmal konnte einem schon der Mann an der Seite von Petra Nagel, Walter Ruß, ein wenig leid tun. Denn er war, wenn auch hier und da leicht überzogen, Angriffsziel weiblicher Ausdrucksweise.  Es ist wohl an der Zeit, dass er Geschichten über die Frau an seiner Seite zu Papier und zu Gehör bringt.

Fazit: Der Abend bereitete wieder einmal vielfachen Spaß. Gastronomisch und literarisch. Die Lachfalten wurden ein wenig tiefer und die Vorfreude auf den 18. November 2011 nahm ihren Anfang. Und am Ende des Abends wurde selbst der Mann an der Seite der Kassler Journalistin und Autorin Petra Nagel um ein Autogramm gebeten. Na also, es geht aufwärts. (sb)



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