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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Wirtschaftsstruktur: Entwicklung zeigt Eigendynamik

Schwalm-Eder. Das Land Hessen hat sich während der Ziel-2-Förderperiode der Jahre 2000 bis 2006 mit rund 191 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an der Unterstützung für Gebiete mit wirtschaftlichen und sozialen Strukturproblemen beteiligt. Davon gingen rund 170 Millionen Euro in reine Ziel-2-Gebiete und weitere 21 Millionen in sogenannte Übergangsgebiete. Das teilt Landrat Frank-Martin Neupärtl in einer Pressemitteilung mit. Das Land Hessen legte dem Ziel-2-Programm insgesamt sechs Förderschwerpunkte zu Grunde. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur, innovationsförderndes Umfeld, Unternehmensförderung und Tourismus.

Der Schwalm-Eder-Kreis gehört bekanntermaßen auch zu diesen Problemgebieten in Nordhessen und ist somit als Ziel-2-Fördergebiet eingestuft. Daher ist es umso erfreulicher, so der Landrat, dass nach Erstellung des Schlussberichts das Resumée gezogen werden kann, dass ein großer Teil der Fördergelder in den Schwalm-Eder-Kreis geflossen ist und die Wirtschaftsstruktur nachhaltig gestärkt wurde.

„Hier im Kreis wurden besonders viele Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen getätigt“, so Neupärtl. In Zahlen bedeute dies, dass von den rund 191 Millionen Euro für 652 Projekte insgesamt 36,5 Millionen (19,1%) in 104 Projekte im Schwalm-Eder-Kreis geflossen sind. Davon seien 48 Projekte im Bereich „Investitionen gewerblicher Unternehmen“, 15 Projekte im Bereich „Erschließung von Gewerbeflächen“ und 14 Projekte im Bereich „Tourismus“ gefördert worden. „Diese Strukturfördermaßnahmen haben“, da ist sich Neupärtl sicher, „maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Arbeitslosenquote deutlich von 10,5 Prozent im Jahr 2000 auf 8,3 beziehungsweise 7,3 Prozent in den Jahren 2007/2008 bis aktuell auf 4,7 Prozent reduziert hat.“

Zurzeit befinde man sich in einer weiteren Förderperiode, die bis zum Jahr 2013 andauern wird, so dass unter anderem für die oben genannten Förderschwerpunkte weiterhin Fördergelder beantragt werden können. Weitere Informationen hierzu können beim Schwalm-Eder-Kreis, Fachbereich Wirtschaftsförderung, unter der Telefonnummer (05681) 775470 oder per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@schwalm-eder-kreis.de erfragt werden. (red)



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