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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Großhandel mit teilweise zweistelligem Umsatzplus

Hessen. In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres stieg der Umsatz der Großhändler (einschließlich der Handelsvermittlung) in Hessen, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2009, nominal um gut 20 Prozent. Real, das heißt nach Ausschaltung der Preisveränderungen, kam es zu einer Zunahme um gut 13 Prozent. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hält der kräftige Aufschwung bei den hessischen Großhandelsunternehmen damit weiter an. Der Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren verzeichnete ein nominales Umsatzplus von annähernd neun Prozent, was wegen der Preissteigerungen in diesem Bereich real allerdings Stagnation bedeutet.

Der Umsatz im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren nahm nominal um fast ein Prozent ab; real war dies sogar ein Minus von fast vier Prozent. Der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern, also den Artikeln des täglichen Bedarfs, war dagegen nominal mit annähernd elf und real fast zehn Prozent im Plus. Der Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik steigerte seinen Umsatz nominal sogar um gut 21 Prozent, real waren es 16,5 Prozent mehr. Günstig war auch die Lage beim Großhandel mit sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör: Er nahm nominal gut 15 Prozent mehr ein, real waren es fast 14 Prozent mehr. Der sonstige Großhandel, zu dem beispielsweise der Großhandel mit Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen, mit Bau- und Ausbaumaterial oder mit Altmaterial und Reststoffen gehören, schnitt noch besser ab: Er hatte nominal knapp 44 Prozent mehr Umsatz, real war dies ein Plus von gut 25 Prozent.

Trotz der überwiegend guten Umsatzzahlen setzte sich der Abbau von Beschäftigten im hessischen Großhandel und in der Handelsvermittlung fort. Ihre Zahl verringerte sich im Vergleichszeitraum um annähernd drei Prozent. Davon waren nur Vollbeschäftigte betroffen, während die Zahl der Teilzeitbeschäftigten sich geringfügig erhöhte. (red)



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