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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Inflationsrate steigt im Februar weiter auf 1,8 Prozent

Hessen. Das Niveau der Verbraucherpreise in Hessen lag im Februar um 1,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Januar 2011 hatte die Inflationsrate 1,6 und im Durchschnitt des vergangenen Jahres 0,8 Prozent betragen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, sind die gestiegenen Energiepreise für den größten Teil der Inflationsrate verantwortlich. Ohne Energie betrug die Inflationsrate im Februar lediglich 0,8 Prozent. Hier zeigt sich trotz starker Schwankungen der Einzelpreise eine bemerkenswerte Konstanz: Seit Juli 2010 liegt die ohne Energie berechnete Inflationsrate im Bereich von 0,7 bis 0,8 Prozent.

Binnen Monatsfrist stieg der Verbraucherpreisindex im Februar um 0,6 Prozent. Ursächlich hierfür waren vor allem steigende Lebensmittelpreise und deutlich weniger Sonderangebote und Rabattaktionen für Gebrauchsgüter als im Januar.

Das Verbraucherpreisniveau für Nahrungsmittel stieg in Hessen, nicht zuletzt als Folge weltweit deutlich gestiegener Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte, gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent. Teurer wurden binnen Monatsfrist Obst sowie Speisefette und -öle (jeweils plus 3,8 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (plus 1,9 Prozent), Gemüse (plus 1,7 Prozent), Brot- und Getreideerzeugnisse (plus 0,4 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (plus 0,3 Prozent). Lediglich die Preise für Fisch und Fischwaren (minus 1,8 Prozent) sanken. Gegenüber Februar 2010 verteuerten sich Nahrungsmittel insgesamt um 2,9 Prozent. Damit tragen Nahrungsmittel 0,3 Prozentpunkte zur aktuellen Inflationsrate von 1,8 Prozent bei.

Für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) zahlten die Verbraucher im Februar 0,2 Prozent höhere Preise als im Vormonat und 10,7 Prozent mehr als im Februar 2010. Die Preise der einzelnen Energieprodukte entwickelten sich unterschiedlich. Teurer gegenüber dem Vormonat wurden Heizöl (plus 3,6 Prozent) und Dieselkraftstoff (plus 2,3 Prozent). Die Preise für Strom und Gas blieben unverändert. Der Durchschnittspreis für Superbenzin lag im Februar 1,8 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Bei der Verwendung dieser Zahlen ist zu beachten, dass die jüngsten Preiserhöhungen für Mineralölprodukte noch nicht in die Berechnungen eingegangen sind, da die Erhebung der Preise für Kraftstoffe und Heizöl in Hessen vom 9. bis zum 21. Februar erfolgte. Spätere Preisänderungen gehen nicht „verloren“, sondern werden erst im Preisindex für März wirksam. Der neue Kraftstoff „Super E10“ wurde zusätzlich als Produktvariante erfasst, soweit er im Erhebungszeitraum schon von der jeweiligen Tankstelle angeboten wurde. Binnen Jahresfrist stiegen die Preise für Heizöl um 33,6 Prozent, für Diesel um 21,2 Prozent, für Benzin um 9,3 Prozent, für Strom um 7,4 und für Gas um 5,5 Prozent.

Die Preisentwicklung bei Gebrauchsgütern wirkte weiterhin dämpfend auf die (Jahres-)Inflationsrate. Zwar stiegen die Preise für Gebrauchsgüter im Februar um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat, jedoch waren diese Güter 0,6 Prozent billiger als vor einem Jahr. Einen erheblichen Anteil hieran hatten Produkte der Unterhaltungselektronik mit Preissenkungen von durchschnittlich 4,0 Prozent binnen Jahresfrist. Besonders stark fielen die Preise für Fernsehgeräte (minus 19,4 Prozent gegenüber Februar 2010), Digitalkameras (minus 12,7 Prozent) und Notebooks (minus 12,1 Prozent). Auch in anderen Bereichen gingen die Preise zurück, jedoch weniger stark. Haushaltsgeräte wurden binnen Jahresfrist 1,7 Prozent, Möbel und Einrichtungsgegenstände 1,2 Prozent sowie Bekleidung und Schuhe 1,0 Prozent billiger.

Dienstleistungen (ohne Wohnungsmieten) verteuerten sich binnen Jahresfrist durchschnittlich um 1,0 Prozent. Teurer wurden insbesondere Flugtickets (plus 7,2 Prozent), Sport- und Erholungsdienstleistungen (plus 3,6 Prozent) sowie die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (plus 2,9 Prozent). Die Wohnungsmieten, deren Gewicht im Verbraucherpreisindex gut ein Fünftel beträgt, lagen im Februar 1,0 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. (red)



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Ein Kommentar zu “Inflationsrate steigt im Februar weiter auf 1,8 Prozent”

  1. Webdesigner

    Man erzählt uns etwas von einem Wirtschaftlichen Aufschwung. Doch in der Wirklichkeit geht alles den Bach runter, ich denke in ein paar Jahren ist es alles noch schlimmer wie jetzt und nicht besser, wie man uns das verspricht. Wir sollten uns Gedanken machen, an was wir unser Geld verschwenden und wo wir es ablagern.


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