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Funktionale Einrichtung ist der dritte Erzieher

Kinderkrippe besichtigt und Sponsoring vorgestellt

Borken. Ab Sommer diesen Jahres wird die neue Kinderkrippe auf dem Blumenhain, zwischen dem Alten- und Pflegeheim und der Kindertagesstätte Metzen Tannen ihren Betrieb aufnehmen. Zum Start stehen 20 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung, insgesamt ist die Kapazität, so Bürgermeister Bernd Heßler, auf 40 Plätze ausgelegt. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, die ersten personellen Einstellungen hat der Magistrat der Stadt Borken in diesen Tagen beschlossen. Für die geplante Inneneinrichtung sucht die Stadt Borken mögliche Sponsoren, die sich an dem kindgerechten Mobiliar finanziell beteiligen. So hatte am vergangenen Dienstag die Stadt Borken erste Spender zur Besichtigung der Kinderkrippe eingeladen, um die Räumlichkeiten vorzustellen und um Möglichkeiten des eventuellen Sponsorings aufzuzeigen.

Ein erstes Dankeschön
Bürgermeister Bernd Heßler dankte nicht nur den anwesenden Sponsoren für die Bereitschaft an der Finanzierung der Inneneinrichtung mitzuwirken, sondern auch den Betrieben und Unternehmen, die bereits Geldspenden für die Innenausstattung überwiesen haben. „Die Betreuung der unter dreijährigen Kinder hat in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. In Borken stehen bereits 40 Plätze zur Verfügung, weitere 40 Plätze entstehen hier. Dies ist ein Beispiel für die Familienfreundlichkeit der Stadt“, erläuterte Bürgermeister Bernd Heßler. So nutzte er auch den Sponsorentermin um Sandra Bär vorzustellen, die die Leitung der neuen Kinderkrippe übernehmen wird.

130.000 Euro
Einrichtungen ähnlicher Art besichtigten die Verantwortlichen der Verwaltung im Vorfeld, um auch Ideen und Anregungen für eine sinnvolle und zweckentsprechende Einrichtung zu sammeln. 130.000 Euro sind dafür veranschlagt. Deshalb ist man dankbar über jede mögliche Unterstützung – für eine Geldspende, für die Übernahme einzelner Einrichtungsgegenstände oder für eine Teilfinanzierung. Für diese Bereitschaft sagte Bürgermeister Bernd Heßler den anwesenden Sponsoren der Stadtsparkasse, der Buchhandlung „Der Bücherwurm“ und der Firma Erich Möller ein erstes Dankeschön.

Bei einem Rundgang stellten Architekt Volker Elsasser und Projektleiter Rolf Bahlburg von der Verwaltung die Einrichtung vor – von den vier Gruppenräumen, Schlaf- und Funktionsräumen, bis hin zu den sanitären Einrichtungen sowie den Wickelräumen. Dabei wurde auch bedacht, dass vermehrt die Eltern in der Einrichtung anwesend sein werden. Sei es im Rahmen der Eingewöhnung oder einfach nur beim Mitbringen von frischer Wäsche.

Räume wachsen mit
Mit einer Bildprojektion stellte Fachbereichsleiter Michael Rimbach die Elemente der vorgesehenen Einrichtung vor. „Die Räume wollen wir so gestalten, dass sie mitwachsen, multifunktional sind und als dritter Erzieher durch entdecken, fühlen und erobern fungieren.“ Ziel sei es, die Sponsoren bis zur Fertigstellung der Kinderkrippe mitzunehmen. Deshalb habe man auch eine Art Hochzeitstisch in Form einer Spendenbroschüre entworfen.

Fazit: Es entsteht eine Betreuungseinrichtung, die beispielhaft und kindgerecht ist. Eine Kinderkrippe, bei der sich auch die Sponsoren wiederfinden und sich Ansätze für eine finanzielle Unterstützung mit persönlicher oder unternehmerischer Identifikation ergeben. Und – für die bis zu dreijährigen Mädchen und Jungen wird eine richtige Wohlfühloase geschaffen. (sb)



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