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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Schon über 60 Energiefüchse in der naturkraft-region

Schwalm-Eder. 13 neue Energiefüchse brachte die Schulung im Themenpark „Kohle Energie“ des Bergbaumuseums Borken hervor, die von der naturkraft-region in Kooperation mit der LEADER-Region Schwalm-Aue veranstaltet und von der Jugendwerkstatt Felsberg durchgeführt wurde. Inzwischen gibt es über 60 Energiefüchse in der naturkraft-region. An vier Samstagvormittagen haben sich die Teilnehmer mit Fragen der Gebäudedämmung, den Möglichkeiten des Heizens mit Holz und der Kraft der Sonne sowie den Einsparmöglichkeiten von Strom befasst. Ganz intensiv behandelt wurden Fördermöglichkeiten und Schritte zur weitergehenden Information durch Energieberater und Handwerker.

Mithilfe der Fachleute der Jugendwerkstatt Felsberg, dem Installateur- und Heizungsbauermeister Klaus Zilch , dem Bezirksschornsteinfegermeister Markus Schwamberger und dem Energieberater Jochen Steube wurden außerdem Argumente für den Einsatz von erneuerbaren Energien und die Einsparung von Energie gesammelt und in Bezug zur Bedeutung für jeden Einzelnen und die naturkraft-region gesetzt.

Die frischgebackenen Energiefüchse stehen der naturkraft-region nun als Partner sowie ihren Nachbarn, Vereinskollegen und Bekannten als Ansprechpartner und erste Anlaufstelle für Fragen zur Energieeinsparung und zur Nutzung von erneuerbaren Energien zur Verfügung. Die ehrenamtlichen Energiefüchse sind keine Konkurrenz zu den professionellen Energieberatern, sondern ebnen den Weg zu einer umfassenden Beratung und vermitteln kompetente Ansprechpartner. Interessenten, die Kontakt zu den Energiefüchsen aufnehmen oder selber Energiefuchs werden wollen, wenden sich an die Geschäftsstelle der naturkraft-region beim Zweckverband Knüllgebiet. In 2011 wird es noch eine weitere Schulung geben.

Die neuen Energiefüchse kommen aus Frielendorf, Fritzlar, Gilserberg, Jesberg, Malsfeld, Neuental, Schwalmstadt und Wabern. Zudem gibt es bereits Energiefüchse in Alheim, Bad Hersfeld, Bebra, Borken, Felsberg, Friedewald, Guxhagen, Haunetal, Heringen, Homberg, Knüllwald, Kirchheim, Melsungen, Neuenstein, Niedenstein, Ludwigsau, Ronshausen, Rotenburg, Schenklengsfeld und Wildeck.

Auf der Homepage der naturkraft-region, www.naturkraft-region.de, befindet sich unter der Rubrik Projekte eine Übersichtskarte aller Energiefüchse in der naturkraft-region.

Über ihre Erfahrungen wollen die Energiefüchse sich regelmäßig austauschen und zu einem Stammtisch treffen. Um das Gelernte aufzufrischen und sich zu weiteren Themen fortzubilden bietet die Jugendwerkstatt Felsberg in Kooperation mit der naturkraft-region weitere Schulungstermine an.

Die Schulung zum Energiefuchs ist ein Projekt der naturkraft-region. Dahinter stehen der Schwalm-Eder-Kreis und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg, die gemeinsam den Wettbewerb  „Bioenergie-Regionen“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums gewonnen haben und eine von deutschlandweit 25 Bioenergieregionen sind. Unter dem Motto „100 regionale Schritte zum globalen Klimaschutz“ ist es Ziel, ein Netzwerk zwischen den Akteuren aufzubauen und durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit die Menschen in den Städten und Gemeinden der beiden Landkreise zur Erzeugung von Wärme und Strom in kleinen dezentralen Holzfeuerungs- und Biogasanlagen anzuregen und dafür regional erzeugte Biomasse zu verwenden. (red)



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