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Revanche für das Hinspiel: Gensungen erwartet Pirna

Samstag, 2. April, 19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen

Felsberg/Gensungen. Nach der klaren  Niederlage in Leipzig (32:23) wollen die Edertaler gegen den ESV Lok Pirna wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Ein Sieg ist unbedingt notwendig, will man den Anschluss an Eintracht Baunatal und eben Pirna nicht verlieren, er würde den dritten Platz, den Pirna aktuell mit fünf Punkten Vorsprung auf die Edertaler belegt, wieder in Reichweite bringen. Außerdem dürften die Edertaler mit den Sachsen noch eine Rechnung offen haben. Im Hinspiel unterlag man knapp mit 30:29.

Zuletzt zeigte Pirna Schwächen. Die Mannschaft unterlag der akut abstiegsgefährdeten HG Köthen mit 25:30 in eigener Halle. Unverständlich blickt man auf die Zusammensetzung des Pirnaer Kaders.  Ihr effizientester Akteur ist Linksaußen Jürgen Steinscherer. Ganze  181 Saisontreffer hat der Österreich bisher erzielt, liegt damit in der Torschützenliste der Dritten Liga Ost auf Rang Zwei, hinter Mündens Tormaschine Martin Hummel. Auf der Rechtsaußenposition zieht der ehemalige Auer-Zweitligaaktuer Ivars Serafimovics seine Kreise. 79 Treffer erzielte er bisher. Im Rückraum ist das Zenk-Team völlig ausgeglichen besetzt und daher schwer auszurechnen. Hier finden wir als Spielmacher den ehemaligen Melsunger Bundesligaspieler Petr Hazl und den Tschechen Jiri Boucek. Während Hazl hier vor allem als Vorbereiter glänzt, zeigt Boucek auch Zug zum Tor (78 Saisontreffer). Auf der rechten Rückraumseite spielt der Kroate Dino Dragičević, mit 88 Toren zweitbester Schütze seiner Mannschaft.

Ein weiterer Kroate findet sich mit Marko Buzancic´ am Kreis. Seine Spielzeit muss sich dieser aber noch mit dem jungen Steffan Helbig teilen. Achten muss die Negovan-Sieben auch auf die Rückraumspieler Robert Weiß, der einst für den ThSV Eisenach in der 2.Bundesliga auf Torejagd ging, sowie auf Henry Auer. Der Schwede mit finnischem Pass dürfte den Gensungern noch aus dem Hinspiel bestens bekannt sein. Hier erzielte er sieben Treffer, darunter den entscheidenen 30:29 Siegtreffer. Zwischen den Pfosten haben die Pirnaer auch zwei nicht ganz unbekannte Leute stehen. Jan Resimius spielte lange Zeit für den SV Anhalt Bernburg in der Zweiten Liga Nord, sein Partner, Sven Grathwohl , einst für den HBW Balingen/Weilstätten.

Insgesamt verfügt Pirna also über eine ausgeglichen besetzte Mannschaft. Besonders im Rückraum ist das Zenk-Team daher besonders schwer auszurechnen. Auf die beiden besten Schützen, die Außenspieler Steinscherer und Serafimovics muss besonders geachtet werden.  Mit einem Sieg behalten die Edertaler alle Möglichkeiten, noch Rang 3 zu erreichen. Gerade wo  Pirna in den nächsten Wochen die Gegner Leipzig, Baunatal und Münden drohen. Aber auch die knappe Niederlage im Hinspiel sollte bei der Negovan-Sieben für die nötige Motivation siegen. Ein Sieg über den ESV Lok Pirna würde gleichzeitig Auftrieb für das Derby in Münden geben. (Marcel Glaser)



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