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MT Melsungen zu Gast in Ostwestfalen

Lemgo/Melsungen. Der vorletzte Auswärtstrip der MT Melsungen führt die Nordhessen nach Ostwestfalen. Am 30. Spieltag der TOYOTA Handball-Bundesliga tritt die Mannschaft von Michael Roth beim TBV Lemgo an. Anwurf am Mittwoch, 4. Mai, in der Lipperland-Halle ist um 20.15 Uhr. Der fulminante 35:26-Heimsieg zuletzt gegen die TSG Friesenheim war für die Roth-Schützlinge ein optimaler Auftakt zur Schlussetappe dieser Saison. ”Schade”, so der MT-Coach nach dem Spiel, ”dass jetzt nicht gleich das nächste Match ansteht, sondern erst einmal wieder zehn Tage Wettkampfpause zu überbrücken sind”. Dann hätter er höchstwahrscheinlich alle Mann an Bord gehabt. So aber muss er mit zwei Ausfällen kalkulieren: In einer der letzten Übungseinheiten hat sich Felix Danner am Sprunggelenk verletzt und Rückraumstratege Grigorios Sanikis einen grippalen Infekt eingehandelt. Hinter deren Einsatz in der Lipperland-Halle am Mittwoch stehen große Fragezeichen. Alle übrigen Akteure melden sich einsatzbereit.

Eine möglichst komplette Besetzung braucht die MT nämlich, um den Hinspielerfolg wiederholen zu können. Ende November, die Nordhessen hatten gerade im Spiel zuvor ihre exorbitante Niederlagenserie gestoppt, kamen die Ostwestfalen gerade recht. Denn die Mudrow-Crew entpuppte sich als höflicher Gast und überließ der MT von Beginn an das Geschehen. Nach der 16:13-Halbzeitführung hatten die Hausherren den Gegner nach 50 Minuten vollends im Sack (24:19) und am Ende mit 27:26 die Oberhand. Zu den Matchwinner durfte sich das Griechen-Trio Sanikis-Vasilakis-Karipidis zählen, das zusammen 19 der 26 Tore erzielte. Vor allem Sanikis hatte mit neun Treffern einen Sahnetag erwischt. Umso schmerzt es Trainer Roth, wenn er am Mittwoch höchstwahrscheinlich auf den Rückraumspieler verzichten muss.

Dass für die Gästeteams in der Lipperland-Halle aber oft etwas drin ist, zeigt der Blick auf die Heimbilanz des TBV Lemgo. Von den 14 Spielen vor eigenem Publikum gaben Kehrmann, Glandorf & Co. sieben Begegnungen aus der Hand. Kein Wunder also, dass sich der TBV aktuell im Niemandsland der Tabelle wiederfindet (Platz 9). Zusätzlich fruststeigernd dürfte das Ausscheiden des Traditionsclubs im Halbfinale des EHF-Cups sein. Die 25:30-Niederlage am ”Tag der Arbeit” beim TV Großwallstadt nahm den Ostwestfalen die wohl letzte Chance auf eine versöhnliche Saison. Zumindest will man dem eigenen Publikum noch etwas Gutes bieten. Und so fordert Manager Volker Zerbe auf der TBV-Homepage auch: ”Ein Sieg gegen die MT ist Pflicht!” Dabei könnten die Lemgoer genau wie die MT von Ausfällen heimgesucht werden. Mit Christoph Theuerkauf und Sebastian Preis sind gleich beide etatmäßigen Kreisläufer angeschlagen. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Lemgo:
Colin Hartmann / Stefan Schneider (Barleben / Magdeburg); DHB-Aufsicht: Wolfgang Gremmel.



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