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CDU: Korrekturen beim Citymanagement nötig

Melsungen. Die CDU Fraktion im Melsunger Stadtparlament nimmt mit Bedauern das Ausscheiden der Citymanagerin, Daniela Sperling, zur Kenntnis. Für die Christdemokraten ist die Funktion eines Citymanagers nach wie vor  begrüßenswert, man müsse jedoch über die Ausgestaltung der Stelle noch einmal grundsätzlich sprechen. Seit dem vergangenen Jahr ist die Citymanagerin im Amt. Sie ist Angestellte der Stadt und organisatorisch und disziplinarisch direkt dem Bürgermeister unterstellt. An genau dieser Stelle hatte die CDU schon im vergangenen Jahr Bedenken, denn eine solche Aufhängung dieser wichtigen Stelle ist nach den Erfahrungen von anderen Städten, wie zum Beispiel Fritzlar nicht sinnvoll. Auch in Fritzlar wurde vor einigen Jahren in dieser Form begonnen, wenig später jedoch eine neue Organisationsform gefunden, die überaus erfolgreich betrieben wird. Dort ist der Citymanager gleichzeitig Geschäftsführer einer Gesellschaft, an der neben der Stadt auch die Geschäftsleute der Domstadt beteiligt sind. Als Geschäftsführer besteht dort für den Stelleninhaber deutlich größerer Entscheidungsspielraum und durch die Beteiligung der Einzelhändler ein breiter aufgestellter Einbindungsprozess.

Die CDU hatte bereits in 2010 gefordert, in Analogie zu diesen Erfahrungswerten der Nachbarstadt eine vergleichbare Ansiedelung der Stelle vorzunehmen, konnte sich jedoch mit diesem Ansinnen nicht gegen die Mehrheitsfraktion durchsetzen. Jetzt sei für diese Neuausrichtung der richtige Zeitpunkt, denn damit werde auch der Gestaltungsspielraum für den neuen Stelleninhaber größer, was die Aufgabe für Bewerber interessanter macht. Zudem sei es mit der Beteiligung der Kaufleute auch möglich, die Stelle etwas besser zu bezahlen, wodurch sich unter Umständen auch die Zahl von potenziell geeigneten Kandidaten bei einer Ausschreibung vergrößern würde, sagte Bernhard Lanzenberger, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtparlament. Jetzt müsse man schnell handeln und hierzu gegebenenfalss eine Sondersitzung des Stadtparlamentes während der Sommerpause durchführen, damit für die dringend notwendige Innenstadtbelebung keine zu große Lücke bei der Besetzung der Stelle des Citymanagers entsteht, so Lanzenberger weiter. Schließlich sei auf diesem Feld noch eine Menge zu tun. (red)



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