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HSG Gensungen/Felsberg in Pirna vor schwerer Aufgabe

Pirna/Felsberg-Gensungen. Das kommende Wochenende markiert den Start in die neue Spielzeit der Dritten Liga Ost. Die Edertaler begehen am Samstag, 3. September, 19.30 Uhr, den Punktspielstart beim ESV Lok Pirna. Keine leichte Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Dragos Negovan. Und dies nicht nur wegen der angespannten personellen Lage der eigenen Mannschaft, denn der ESV meldet, wenn auch noch zaghaft, bereits höhere Ambitionen an. Im Gegensatz zu den Edertalern absolvierte die Mannschaft von Trainer Fritz Zenk am vergangenen Wochenende bereits ihr erstes Pflichtspiel. In der ersten DHB-Pokalrunde bezwang man den Zweitligaabsteiger TSG Groß-Bieberau, den neuen Verein des ehemaligen Gensunger Spielmachers Frank Eidam, souverän mit 33:26. Die Integration der Neuzugänge scheint Trainer Fritz Zenk also bereits gelungen zu sein, die Abgänge von Leistungsträgern wie Jürgen Steinscherer, Henri Auer, Ivars Serafimovics und Marco Buzančić scheinen kompensiert.

Dabei musste der ESV-Trainer beim Pokalspiel noch auf zwei seiner Neuerwerbungen verzichten. Steinscherer-Nachfolger Dusan Milicevic und Torhüter Mario Percin erhalten erst am 30. August die Freigabe durch ihren Verband. Eingesetzt hingegen wurden bereits Kreisläufer Gasper Martinc und Rückraumakteuer Robert Delinac. Beide deuteten ihre Qualitäten bereits an, der 32-jährige Martinc, aus Ljubljana zum ESV Lok Pirna gekommen, war mit acht Treffern bester Schütze seiner Mannschaft, gefolgt von Robert Delinac, der siebenmal traf. Komplementiert wird der Kader durch den 19-jährigen Nils Jürschke und den 21-jährigen Spanier Antonio Fernandez Rodriguez. Mit den altbewährten Robert Weiß (RL), Janez Skusek (RA), Jiri Boucek (RM), Dino Dragičević (RR) sowie dem ehemaligen Melsunger Spielmacher Petr Hazl, der als Co-Trainer gleichzeitig den verlängerten Arm von Trainer Fritz Zenk auf dem Spielfeld darstellt, verfügt der ESV Lok Pirna über eine schlagkräftige Truppe, die in der Dritten Liga Ost durchaus zu den Aufstiegsaspiranten gezählt werden darf. Auch wenn dieses Ziel in Pirna noch zurückhaltend formuliert wird, die Zielrichtung ist klar: „Die Mannschaftsumstellung, die wir schon im letzten Jahr begonnen haben, soll uns in relativ kurzer Zeit in die zweite Liga führen“ erklärte Trainer Fritz Zenk, auch wenn er die Favoritenrolle zunächst den Zweitligaabsteigern Aue und Dessau zuschiebt.

Für die Edertaler stellt die Begegnung in Pirna gleich zu Saisonbeginn eine erste Bewährungsprobe dar. Ohne den verletzten Benedikt Hütt (Kreuzbandriss), dafür aber voraussichtlich wieder mit Jens Wiegräfe und den aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Christian Rhode und Hannes Bauer werden die Edertaler in ihr erstes Pflichtspiel nach der Ära Carsten Göbel gehen. Gerade deshalb wird diese Saison auch ein besonderes Augenmerk auf dessen Nachfolger im linken Rückraum, Mario Schanze, liegen. Seine Qualitäten als Torjäger deutete Schanze beim Sparkassencup bereits an. Ob aber der gesamte Rückraum in der Lage ist, den Verlust Göbels, der die Mannschaft in den letzten Spielen der vergangenen Saison fast allein zu tragen schien und auch auf der Rückraummitte zum Einsatz kam, kompensieren kann, werden die kommenden Spieltage zeigen. Davon wird abhängen, in welcher Tabellenregion sich die Edertaler in dieser Spielzeit wiederfinden werden. Entsprechend vorsichtig formulierte Trainer Dragos Negovan auch das Saisonziel: Ein einstelliger Tabellenplatz. (Marcel Glaser)



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