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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

HSG startet gegen Pirna ins Jahr 2012

Gensungen. Mit einem Heimspiel gegen den ESV Lok Pirna startet die HSG Gensungen/Felsberg am 14. Januar, 19.30 Uhr, in der Kreissporthalle in das neue Jahr. Dabei kann Trainer Dragos Negovan diesmal mit einer breiteren Bank agieren, als dies in den vergangenen Monaten der Fall war. Sogar die Rückkehr des langzeitverletzten Benedikt Hütt (Kreuzbandriss) steht bevor, zudem hat Christian Gherhard zu einer Bereicherung des Gensunger Angriffsspiels beigetragen. Und so scheint die personelle Notlage, mit der die Edertaler seit Beginn der Saison zu kämpfen hatten, erst einmal überwunden. Dennoch hat sich die Gefahr eines dünnen Kaders deutlich gezeigt. Für die Zukunft muss hier etwas getan werden.

Im Hinspiel erzielte die Negovan-Sieben gegen die Eisenbahnstädter ein durchaus überraschendes 32:32-Remis. Diesmal soll für die Edertaler ein Sieg herausspringen. Dabei stehen die Chancen nicht schlecht. Im letzten Punktspiel unterlag Pirna in Pohlheim deutlich mit 28:22, und nur drei Zähler trennen die Edertaler vom aktuellen Tabellenvierten, der sich Mitte Oktober vom streitbaren Trainer Fritz Zenk getrennt hatte. Seitdem leitet der ehemalige Melsunger Petr Hazl als Spielertrainer das Geschehen bei den Sachsen, die mit Linksaußen Dusan Milicevic den besten Torschützen der Liga stellen (132 Treffer). Der Torjäger war vor der Saison als Ersatz für den nach Münden gewechselten Jürgen Steinscherer verpflichtet worden. Neben ihm zählt der Halblinke Robert Delinac  (72 Treffer) zu den gefährlichsten Akteuren des Pirnaer Angriffsspiels. Im Hinspiel erzielten beide Spieler allein 25 der 32 Pirnaer Treffer  und sorgten somit quasi im Alleingang dafür, dass ihr Team gegen die Negovan-Sieben nicht den Kürzeren zog. Desweiteren sind Spielmacher Jiri Boucek, Kreisläufer Gasper Martinc und Rechtsaußen Janez Skusek zu beachten. Ein weiterer Neuzugang ist Torhüter Mario Percin. Zusammen mit dem bisherigen Schlussmann Sven Grathwohl soll der Kroate ein schlagkräftiges Torhütergespann bilden.

Als Aufstiegsaspirant war Pirna verheißungsvoll in die Saison gestartet, musste am ersten Spieltag jedoch bereits gegen die Edertaler feststellen, dass dasTeam noch nicht stark genug ist, um mit den Großen der Liga mitzuhalten. Und so ziehen im Moment erwartungsgemäß der Zweitligaabsteiger EHV Aue; und mehr als überraschenderweise der HSC Bad Neustadt an der Tabellenspitze ihre Kreise. Mit elf und zwölf Minuspunkten sind Dessau(3.) und Pirna (4.) bereits deutlich von den beiden Spitzenteams distanziert.
Die bisherigen Duelle beider Mannschaften waren von Kampf und Emotionen geprägt. Auch die kommende Partie sollte für das Edertaler Handballpublikum ein ansprechendes Erlebnis werden. Dabei hofft die Negovan-Sieben auch im neuen Jahr auf die zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans. Und nach überwundener Personalnot sollte sich die HSG Gensungen/Felsberg in der Tabelle wieder nach oben bewegen dürften.  Auch weil der Abstand zum Tabellenvierten Pirna lediglich drei Zähler beträgt. (Marcel Glaser)



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