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SMA erzielt 2011 zweitbestes Ergebnis in Unternehmensgeschichte

Niestetal. Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) hat sich 2011 in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld gut behauptet und das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Dank des starken Auslands- und Projektgeschäftes betrug der Umsatz 1,7 Milliarden Euro und das operative Ergebnis (EBIT) 240,3 Millionen Euro. Im Rekordjahr 2010 hatte der Umsatz bei 1,9 Milliarden Euro und das operative Ergebnis bei 516,8 Millionen Euro gelegen. Aufgrund der positiven Entwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der SMA der Hauptversammlung am 22. Mai 2012 eine Dividende von 1,30 Euro je Aktie vor (2010: 3,00 Euro je Aktie). Die Ausschüttungsquote von 33,8 Prozent ist die höchste seit dem Börsengang im Jahr 2008. Mit der vorgeschlagenen Dividende gehört SMA zu den dividendenstärksten Solartiteln im TecDAX.  

Trotz der gestiegenen gesellschaftlichen Unterstützung für die Photovoltaik hat sich 2011 das rasante Nachfragewachstum der vergangenen Jahre nicht fortgesetzt. Die weltweit neu installierte Leistung lag mit zirka 23 Gigawatt etwa auf Vorjahresniveau. Während die Nachfrage aus Deutschland stabil blieb, entwickelten sich die Auslandsmärkte uneinheitlich. Starke Wachstumsimpulse gingen unter anderem von Südeuropa, Nordamerika und Indien aus. Die regionale Verschiebung der Nachfrage führte auch zu einer Veränderung der Installationsgrößen. So wurde der Rückgang der Neuinstallationen bei Aufdachanlagen durch solare Großprojekte weitestgehend kompensiert. Davon konnte SMA dank ihrer internationalen Aufstellung und des umfassenden Produktspektrums für alle Solarmärkte und Anwendungsgebiete profitieren. Der Auslandsanteil am Umsatz erhöhte sich 2011 auf 53,6 Prozent (Vorjahr: 44,9 Prozent). Der Umsatz des Projektgeschäfts mit Sunny Central-Wechselrichtern erhöhte sich um fast 50 Prozent auf 496,4 Millionen Euro. Weltweit verkaufte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr Wechselrichter mit einer Leistung von 7,6 Gigawatt (2010: 7,8 GW). Das entspricht nach eigenen Schätzungen einem Marktanteil von zirka 33 Prozent. Damit bleibt SMA weiterhin mit großem Abstand Weltmarktführer im Bereich der Solar-Wechselrichter.

„Die Marktposition von SMA ist einzigartig. Kein anderes Unternehmen verfügt über ein so weitreichendes Know-how bei Solar-Wechselrichtern und im Energiemanagement. Unser Produktportfolio umfasst Wechselrichter für alle Anwendungen, Leistungsklassen und Modultypen. Darüber hinaus hat SMA intelligente Energiemanagement- und Überwachungssysteme entwickelt“, erklärt Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA Solar Technology AG. „Unsere zukunftsweisenden Produktinnovationen haben maßgeblich dazu beigetragen, die Kosten der Solarstromerzeugung weiter zu senken und den Solarstrom ohne teuren Ausbau in die Verteilnetze zu integrieren. SMA bietet als erstes Unternehmen in der Solarbranche für nahezu jede Anforderung, die im Rahmen der Energiewende von Bedeutung ist, eine Produktlösung an. Damit sind wir ausgezeichnet positioniert, um die großen Chancen der Energiewende zu nutzen und ab 2013 wieder zu einem Umsatzwachstum zurückzukehren.“

Im laufenden Jahr wird das Unternehmen erneut mehr als 100 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investieren, um die technologischen Innovationen für die weitere Systemkostensenkung und die Netzintegration der Photovoltaik voranzutreiben. Die komfortable Eigenkapitalsituation mit einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent (2010: 58 Prozent) sowie liquide Mittel von rund einer halben Milliarde Euro ermöglichen SMA die Fortsetzung dieser Erfolgsstrategie.

Für 2012 geht der Vorstand der SMA Solar Technology AG weiterhin von einem moderaten Wachstum des Weltmarkts für Photovoltaikanlagen aus, kann aber auch einen leichten Rückgang nicht ausschließen. Der Vorstand bestätigt die Anfang März veröffentlichte Umsatz- und Jahresprognose und rechnet für 2012 weiterhin mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro bis 1,5 Milliarden Euro und einer EBIT-Marge zwischen 5 Prozent und 10 Prozent. „Aktuell verzeichnen wir eine starke Nachfrage im Bereich der Aufdachanlagen. Wir gehen davon aus, dass diese insbesondere auf Vorzieheffekte angesichts der großen Verunsicherung zurückzuführen ist, die die geplanten massiven Solarförderkürzungen in Deutschland hervorgerufen haben. Im Projektgeschäft in Deutschland ist die Nachfrage dagegen bereits stark zurückgegangen, da Anlagen ab einer Größe von 10 Megawatt in Deutschland überhaupt nicht mehr gefördert werden sollen und die Planungsphase hier deutlich länger dauert“, betont Pierre-Pascal Urbon. „Die Entwicklung der Nachfrage im weiteren Jahresverlauf ist vor dem Hintergrund der aktuellen unsicheren Situation, auch hinsichtlich massiver Veränderungen in anderen europäischen Märkten, kaum abzusehen. Wir bestätigen unsere Prognose für das Gesamtjahr.“

SMA wird die Internationalisierung außerhalb Europas weiter vorantreiben und Auslandsgesellschaften in Chile und Südafrika gründen. Die direkte Exportquote soll 2012 auf 80 Prozent ansteigen.

Der Geschäftsbericht 2011 der SMA Gruppe, der Einzelabschluss der AG sowie Videostatements des Vorstandssprechers stehen auf der Internetseite unter www.SMA.de/Finanzberichte zum Abruf bereit. (red)



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