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Bautätigkeit in Hessen 2011 im Aufwind

Hessen. Nach einer krisenbedingten Flaute in den Jahren 2009 und 2010 belebte sich die Bautätigkeit im hessischen Hochbau 2011 wieder, teilte das Hessische Statistische Landesamt mit. Im vergangenen Jahr wurden für die Errichtung neuer Gebäude und für Umbaumaßnahmen im Wohn- und Nichtwohnbau insgesamt 4,95 Millionen Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche zum Bau freigegeben. Das entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 935 000 Quadratmeter bzw. 23 Prozent. Die dafür insgesamt veranschlagten Baukosten übertrafen mit 5,96 Milliarden Euro den Vorjahreswert um 897 Millionen Euro (plus 18 Prozent).

Im vergangenen Jahr wurden 6280 neue Wohngebäude mit zusammen 13 250 Neubauwohnungen genehmigt. Insgesamt belief sich die Zahl der geplanten Wohnungen auf 15 960, das war rund ein Drittel mehr als 2010. Neben dem weiter gestärkten Engagement der privaten Haushalte wurde diese Entwicklung im Wohnbau vor allem von dem neu belebten Interesse der (Wohnungs-) Unternehmen getragen. Während die Zahl der Genehmigungen für Einfamilienhäuser weiter stieg, wurde der Rückgang der Freigaben für Zweifamilienhäuser gestoppt. Die genehmigten Vorhaben für Mehrfamilienhäuser nahmen um ein Viertel zu, die Zahl der darin geplanten Wohnungen wuchs sogar um 42 Prozent.

Im Nichtwohnbau nahm die Zahl der landesweiten Genehmigungen für Neubauten weiter ab. Gegenüber 2010 sank sie um 4,1 Prozent auf 1530 Freigaben im Jahr 2011. Allerdings stieg das geplante Bauvolumen, ausgehend vom niedrigen Vorjahresniveau, um 29 Prozent auf 15,6 Millionen Kubikmeter umbauten Raum. Die vorgesehene neue Nutzfläche war mit 2,32 Millionen Quadratmeter um 21 Prozent größer als 2010. Die Unternehmen, mit über 80 Prozent Anteil wichtigste Bauherrengruppe, weiteten ihre Flächennachfrage um 43 Prozent aus. Entsprechend stieg der Flächenbedarf bei Hotels und Gaststätten (plus 93 Prozent), bei Handels- und Lagergebäuden (plus 65 Prozent) sowie bei Fabrik- und Werkstattgebäuden (plus 48 Prozent) besonders stark an. Dagegen schränkten die öffentlichen Bauherren im Vergleich zu 2010 ihren Flächenbedarf um 44 Prozent ein. (red)



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