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Pflege und Beruf vereinbaren: Experten diskutieren betriebliche Lösungsansätze

Kostenlose Veranstaltung der IHK Kassel und der Stiftung ProAlter

Kassel. Pflegebedürftigkeit tritt oft plötzlich auf und ist in ihrer Dauer nicht absehbar – ein Problem für Angehörige und Unternehmen. Wie kann man den Beruf und die Pflege eines Angehörigen miteinander vereinbaren? Und wie kann ein Unternehmen betroffenen Arbeitnehmern helfen? Am Dienstag, 24. April, lädt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel in Zusammenarbeit mit der Stiftung ProAlter für Selbstbestimmung und Lebensqualität zu einer kostenlosen Veranstaltung zu dem Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – gemeinsam geht es besser“ von 16 bis 18 Uhr im Haus der Wirtschaft, Kurfürstenstraße 9, ein.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsreferat von Stefan Becker, Geschäftsführer der berufundfamilie gGmbH aus Frankfurt. Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion über mögliche betriebliche Lösungsansätze, moderiert von Sofie Geisel von dem Berliner Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie. Ute Wiesner von der SMA Solar Technology AG, Hans-Joachim Schlüter, der die Kasseler Bank vertritt, und Jochen Schütz von der Vitos GmbH stehen als Experten zur Verfügung. Sie diskutieren die Rolle der Unternehmen und betriebliche Lösungsansätze im Falle von Pflegebedürftigkeit. Zum Konzept des Ehrenamts hält Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer von der Sozialholding Mönchengladbach, einen Vortrag. Reinhild Gutzeit von der B. Braun Melsungen AG wird über die praktischen Erfahrungen, die Kosten und den Nutzen für das Unternehmen berichten. B. Braun engagiert sich seit Jahren auf diesem Feld.

Durch eine veränderte Alterspyramide sehen sich Angehörige älterer Menschen immer mehr mit dem Thema der Pflegebedürftigkeit konfrontiert, und Betroffene müssen sich mit der Organisation der Pflege auseinandersetzen. „Etwa zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden in Deutschland von ihren Familienangehörigen gepflegt. Pflege findet größtenteils zuhause statt“, erklärt Rudolf Schmidt, Prälat im Ruhestand und Vorstandsvorsitzender der Stiftung ProAlter. Einen neuen Akzent setzt die Stiftung ProAlter mit dem ehrenamtlichen Engagement in der Nachbarschaft und in Unternehmen: für eine Hilfestellung, die im Umfeld von Pflege stattfindet.

Die Stiftung ProAlter weist schon länger auf die Probleme von Arbeitnehmern hin, die Angehörige pflegen. Mit Lösungsansätzen versucht sie, bei Unternehmen und Betroffenen die Vereinbarkeitsproblematik von Beruf und Pflege zu beheben. „Wir arbeiten an Entwicklungsprogrammen, die eine Pflege zuhause ermöglichen, helfen und die Familienangehörige entlasten“, sagt Schmidt. Denn der Mangel an Information führe bei Betroffenen oft dazu, vorhandene Lösungsangebote nicht zu nutzen.

Anmeldung: Stefanie Damm, erreichbar unter Telefon (0561) 7891-271, Fax (0561) 7891-471 und sdamm@kassel.ihk.de. (red)



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