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Stadthalle Fritzlar: SPD beantragt barrierefreien Zugang

Fritzlar. Am 21. Juni wird die Stadtverordnetenfraktion der SPD im Fritzlarer Parlament einen Antrag zum barrierefreien Zugang für die Stadthalle in Fritzlar vorlegen. Bereits im Januar, während des Bürgermeisterwahlkampfes, ist der Sprecher des SPD Netzwerkes „Selbst Aktiv Schwalm-Eder“ Ralf Wenzel, an den Fraktionsvorsitzenden der SPD Fritzlar, Martin Hannappel herangetreten mit der Bitte, den unhaltbaren Zustand in der Stadthalle Fritzlar für Menschen mit Handicap abzuschaffen.

Es sei eine Diskriminierung, dass zum Beispiel Rollstuhlfahrer jedes Mal einen Anruf bei einem Hausmeister tätigen müssten, um an Veranstaltungen teilnehmen zu können. Der Hausmeister komme dann mit dem Lastenaufzug herunter, um den oder die Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, ältere Mitbürger/innen die einen Rollator oder Gehhilfen benötigen, ebenso Mütter mit Kinderwagen, in den Saal im ersten Stock zu befördern. Im Übrigen sei es aus Sicherheitsgründen verboten,  Personen im Lastenaufzug zu befördern. Die Stadt jedoch ignoriere das Verbot. Die UN-Konvention, das Hessische Behindertengleichstellungsgesetz und auch das Grundgesetz ( Art. 3) sprechen sich eindeutig gegen solche Benachteiligungen aus.

Ralf Wenzel (Sprecher Selbst Aktiv): „Es kann nicht sein, dass in Fritzlar die Barrierefreiheit außen vor bleibt, während man anderswo Teilhabe und Gleichstellung umsetzt. Denn eines darf Demokratie nicht, sie darf nicht ausgrenzen.“ (red)



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