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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Müller sammelte Einblicke in die Altenpflege

Schwalm-Eder. In den letzten Wochen besuchte Landtagsabgeordnete Regine Müller mehrere Altenpflege-Einrichtungen im südlichen Schwalm-Eder-Kreis. Ziel ist, möglichst in allen Einrichtungen, bzw. mit den Trägern  im Wahlkreis Informationsgespräche zu führen. Im Gespräch mit den Trägern, Eigentümern bzw. Betreibern der Seniorenzentren wurde über Themen wie die personelle Situation und die Belegung und Auslastung in den Einrichtungen gesprochen. Auch tauschte man Konzepte zur Pflege und zu neuen Wohnformen aus. Den Gesprächen schlossen sich eine Besichtigung der jeweiligen Einrichtung und das Gespräch mit dem Heimbeirat an.

Begleitend traf sich Müller, die Seniorenpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion ist, zu einem Informationsgespräch mit dem „Bildungsnetzwerk Pflege Schwalm-Eder“ in den Räumen der AWO-Altenpflegeschule in Homberg. Am Gespräch nahmen Vertreter der Altenpflegeschulen aus dem ganzen Schwalm-Eder-Kreis teil: Dorothea Pampuch, die Leiterin der AWO-Altenpflegeschule in Homberg, eine Frau Sölzer, Pflegelehrerin bei Hephata in Schwalmstadt und Michael Grün, stellvertretender Schulleiter der Vitos Schule für Gesundheitsberufe in Bad Emstal. Hier informierte sich Müller auch über die Ausbildungssituation von AltenpflegeschülerInnen.

In der ersten Woche der Sommerpause nutzte Regine Müller die plenarfreie Zeit, um ein einwöchiges Praktikum im DRK Seniorenzentrum Schwalmwiesen in Ziegenhain zu machen. Dabei bekam die Landtagsabgeordnete Einblick in die praktische Arbeit im Seniorenzentrum und konnte qualifizierte und den Bewohnern zugewandte Betreuung und Pflege erleben. „Das Haus ist freundlich, modern und komfortabel eingerichtet. Im Gemeinschaftsbereich finden sich Gegenstände, die Wiedererkennung ermöglichen“, beschreibt Müller begeistert ihre Eindrücke. Alte Küchenschränke, bestickte Vorhänge an Handtuchhaltern, Kaffeemühlen, all diese Details geben den Bewohnern ein Gefühl von zu Hause. Tagsüber lebt man zusammen in Wohngruppen mit eigenen Küchen.

„Insgesamt herrscht eine familiäre und persönliche Wohnsituation. Die Tagesgestaltung mit Aktivitäten wie Singkreis, Vorlesecafé und Andacht macht den Alltag im Seniorenzentrum abwechslungsreich. Das ist für die Bewohnerinnen und Bewohner enorm wichtig, um Geist und Körper aktiv  zu halten“, freut sich Müller. „Neben den pflegerischen Leistungen nimmt die soziale Betreuung großen Raum ein, die zur Lebensqualität wesentlich beiträgt.“

Sehr beeindruckt zeigte sich Müller nach ihrem Praktikum und den Besuchen von der Arbeit und dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Altenpflegeheimen. Müller: „In den vielen Gesprächen und ganz besonders in der für mich sehr beeindruckenden Woche im Seniorenzentrum habe ich vieles erlebt und verstanden. So etwas geht nicht vom grünen Tisch aus, dafür muss man in die Praxis. Für die anrührenden menschlichen Begegnungen und für die wertvolle Erfahrung bin ich sehr dankbar.“



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