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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Holger Heupel erhält Bundesverdienstkreuz

Schwalmstadt. Für sein langjähriges ehrenamtliches soziales Engagement ist Holger Heupel am 18. Juli mit dem ihm vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der Orden wurde ihm im Regierungspräsidium Darmstadt von Regierungspräsident Johannes Baron überreicht. In der Feierstunde würdigte der Regierungspräsident die weit über das normale Maß hinaus gehende Arbeit von Holger Heupel, der sich mit ganzer Kraft für die Belange von Menschen mit psychischen Behinderungen eingesetzt hat.

Dies geschah sowohl als langjähriger Abgeordneter und Vorsitzender der Fraktion Bündnis90/Grünen in der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtverbandes Hessen als auch als Mitbegründer, Vorsitzender (1983 bis 2008) und bis heute als Vorstandsmitglied des Landesverbandes Hessen der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. Dabei hat er sich maßgeblich für eine Kommunalisierung der psychiatrischen Versorgung, den Aufbau von Abteilungspsychiatrien und die Normalisierung der Lebensräume psychisch erkrankter Menschen eingesetzt.

Seine besondere Unterstützung fand 1982 der Aufbau des Vereins zur Hilfe und Selbsthilfe psychisch Kranker e.V., aus dem das heutige OIKOS Sozialzentrum Schwalmstadt hervorgegangen ist. Neben einem Startkredit in Höhe von 3.000 DM der Hessischen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie vermittelte Heupel wichtige Kontakte zur Hessischen Landesregierung und anderen Behörden, die eine baldige Etablierung des Vereins in der sich damals allmählich entwickelnden ambulanten psychiatrischen Landschaft ermöglichten.

„Ich habe mich dem Verein zur Hilfe und Selbsthilfe psychisch Kranker und dem späteren Oikos Sozialzentrum nicht nur in der Startphase, sondern auch danach immer verbunden gefühlt“, erinnert sich Heupel heute.

Doch nicht nur dieses Gefühl der Verbundenheit verpflichtet Klienten und Mitarbeiter der Einrichtung ihm gegenüber zu Dank. Auch sein Wirken in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der Hessischen Sozialpsychiatrie, für die er Großes geleistet hat, verdient höchste Anerkennung. (red)



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