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MT-Radsportler erfolgreich beim Ötztaler Radmarathon

Seite an Seite unterwegs mit dem Toursieger Jan Ulrich

Melsungen. Am diesjährigen Ötztaler Radmarathon, einem der schwersten Tagesrennen der Welt, nahmen mit Dr. Detlef Riehl, Puni Manunzio, Timo Zarth, Steffen Froeba, Lars Böttcher, Uli Bachmann und Bernd Bauerfeind sieben Radsportler der MT Melsungen – so viele wie noch nie zuvor –  teil. Mit am Start war auch diesmal wieder der ehemalige Tour de France Sieger Jan Ulrich. Bereits am Vortag kam es zu einem Treffen zwischen den MT-Radsportlern und dem Weltstar, bei dem man auch gemeinsam eine Ausfahrt auf dem Rad unternahm.

Der Startschuss zum Rennen fiel am frühen Sonntagmorgen um 6.45 Uhr bei acht Grad Celsius für die rund 4.000 Radsportler, die sich auf den Weg machten, die Strecke von 238 Kilometern mit 5.500 Höhenmeter in Angriff zu nehmen. Beim Start war es glücklicherweise noch trocken, die angekündigten Regenschauern brachen erst im Laufe des Vormittags herein. Vier schwere Alpenpässe waren zu bewältigen, zuerst der Kühtaipass, weiter ging es über den Brenner und den Jaufenpass und nach über 180 Kilometer dann noch als „Sahnestück“ – wie es Detlef Riehl bezeichnet –  mit 30 Kilometer Steigung das Timmelsjoch. Als „Belohnung“ ging es von dort dann nur noch bergab, bis zum Start- und Zielort Sölden. Nach dem Kühtaipass kam der erste Regen. Schlimmer wurde es dann gegen Nachmittag, als sich über Sölden und dem Timmelsjoch Schneeregen und starke Sturmböen austobten. Viele Radsportler kamen pitschnass und ausgekühlt ins Ziel. Leider kam es auch zu einigen Stürzen.

Alle sieben Melsungen blieben aber vom Sturzpech verschont und konnten sich im Ziel nach dieser nicht ganz ungefährlichen Tortur freuen: sie erreichten sicher und unverletzt das Ziel mit zum Teil hervorragenden Ergebnissen. Top-Athlet Manunzio kam unter die besten 200 und erreichte nach 8:24 Stunden Sölden, knapp zwei Minuten später als im Vorjahr. „Bis zum  Gipfel des Jaufen konnte ich noch ganz vor mitmischen, hatte aber dann Probleme mit dem Vorderrad bei der Abfahrt. Am Timmelsjoch rebellierte mein Magen.“ Auch Zarth hatte mit zwei „Plattfüßen“ keinen glücklichen Tag, genauso wie Böttcher, der mit Kurbelproblemen zu kämpfen hatte. Aber alle kamen letztlich durch.

Riehl verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um fast eine Viertelstunde auf 10:24 Stunden, Bachmann gleich um fast eine Dreiviertelstunde. Die vier anderen landeten zwischen elf und zwölfeinhalb Stunden, besonders glücklich war Froeba, der zum ersten Mal dabei war. Betreuer Horst Hampel war voll des Lobes: „Alle haben bei diesem schweren Rennen und den schwierigen Wetterverhältnissen Tolles geleistet.“ (red)



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