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HSG gewinnt souverän mit 28:25 (13:11)

Das Super-Derby wird zur großen Lachnummer

Kassel/Gensungen. Die Eintracht aus Baunatal hat sich mit dem Umzug in die Spielstätte der MT Melsungen, der Rothenbach-Halle, ein großes „Eigentor“ geschossen. Denn im Nachhinein hat sich dieses Super-Derby für Baunatal aus mehreren Gründen als Nachteil erwiesen. Zum Einen war es für die Fans schwierig Stimmung zu verbreiten, denn vom angepeilten Zuschauerrekord war Baunatal mit 1300 Zuschauern weit entfernt. So waren die Zuschauer in der Halle verstreut und die Stimmung war nicht zu vergleichen mit den vorherigen Derbys. Im Spiel selbst hat sich der Umzug vor allem bei Phil Räbiger gezeigt, der mit dem Druck überhaupt nicht zurecht kam. Nach dem Spiel wurde es dann gar zur Lachnummer, denn die Spieler aus Gensungen wurden gebeten mit Privat-Pkw in die Auebachhalle zu fahren, um dort zu Duschen. Doch dort standen sie dann vor verschlossenen Türen.

Zurück zum eigentlichen Spiel. Das Derby begann wie immer, Paar parierte den ersten Wurf von Schanze und auf der anderen Seite war Marc Lauterbach ebenfalls mit seiner ersten Parade sofort in der Partie. Es dauerte fast fünf Minuten ehe die HSG mit 1:0 in Führung ging. Bis zum 5:5 wogte das Spiel hin und her, bis sich kurz darauf Baunatal, dank technischer Fehler der HSG, auf 7:5 absetzen konnte. Diese Führung hatte bis zum 9:8 Bestand. In der Folge drehten Michael Viehmann und der überragende Philip Julius auf und wandelten den Rückstand bis zur Pause in einen 13:11 Vorsprung.

Die Bilanz der ersten Halbzeit sprach deutlich für Gensungen, da der Baunataler Rückraum nicht vorhanden schien, Marc Lauterbach wichtige Bälle hielt, die Abwehr auch gut stand und im Angriff Philip Julius das Spielmacherduell gegen Ochmann bzw. Gabriel für sich entschied.

Nach der Pause kam es dann aber anders, Baunatal drehte das Spiel und führte schnell mit 14:13. Dieser Zwischenlauf verpuffte aber wieder schnell und die Edertaler nahmen ihrerseits wieder Fahrt auf. In dieser Phase war es erneut Philip Julius der Verantwortung übernahm und aus allen Lagen traf. Doch nach 48 Minuten war das Spiel für den Gensunger Mittelmann beendet, denn dieser musste aufgrund seiner dritten Zeitstrafe das Feld räumen. Sollte die HSG nun einbrechen? Nein, denn nun sprang Stephan Untermann in die Presche und sorgte beim 22:27 für die Vorentscheidung. Das Derby endete schließlich mit 28:25 und die Baunataler konnten froh sein, dass es am Ende nur ein drei Tore Rückstand war. (Kai Adam)

HSG:
Lauterbach 1.-60. Min. ; Michael Stahl
Untermann 8/1; Julius 7; Viehmann 5; Schanze 4; Grambow 1; Hütt 1; Ober 1; Vogel 1; Trogisch; Wiegräfe; Bärthel; Walther



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