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HSG kämpft sich zum Unentschieden

HSG Gensungen/Felsberg gegen Dessau-Rosslauer HV 23:23 (12:12)

Gensungen. Vor einer eher mageren Kulisse verschlief die HSG den Start völlig und geriet durch schnelle Tore bereits zu Beginn ins Hintertreffen. Zunächst lief die HSG einem 2-Tore-Rückstand (0:2; 1:3; 3:5) hinterher und nach einer Viertelstunde erhöhte dieser sich kontinuierlich. In dieser Phase war es vor allem Robert Lux, der nach Belieben traf und die HSG zur Verzweiflung brachte. Beim Stand von 5:11 aus Gensunger Sicht schien den Edertalern die Fälle davon zu schwimmen. Doch statt Dessau nun den Sack zugemacht hätte, kam es ganz anders. Zunächst verkürzte Stephan Untermann und Steffen Ober auf 7:11, ehe Gästetrainer Sviridenko die Auszeit nahm, um seine Mannschaft neu zu motivieren. Doch Dessau ruhte sich weiter auf der Führung aus und Gensungen kämpfte sich zurück in die Partie. In Überzahl verkürzte der starke Jens Wiegräfe auf 10:11 und brachte somit sein Team wieder ins Spiel. Wenig später gelang Benedikt Hütt sogar der 11:11 Ausgleich. Die Maßnahme Stephan Untermann als Spielgestalter für den früh ausgeschiedenen Philip Julius aufzubieten, zeigte Wirkung. Untermann selbst war es, der den 12:12 Halbzeittreffer erzielte.

Nach der Pause parierte Michi Stahl bereits seinen zweiten Strafwurf und es dauerte einige Zeit, bis das erste Tor fiel. Es gelang wie zu Beginn des Spiels den Gästen. Die HSG konnte die Euphorie der Aufholphase aus der ersten Hälfte nicht in die zweite Hälfte retten, stattdessen verschliefen die Negovan Schützlinge erneut den Start. Robert Lux erzielte mit seinem achten Treffer den dritten Treffer seines Teams in Folge und so führte Dessau mit 12:15. Diesen Abstand konnten die Gäste bis zum 15:19 nach 45 gespielten Minuten verwalten. Doch „Verwalten“ ist wahrscheinlich das richtige Wort, denn statt die zweite Chance zu nutzen, um den Sack zu zumachen, bissen sich die Hausherren erneut zurück ins Spiel. Nach Treffern von Untermann und Grambow und dem dritten gehaltenen Siebenmeter von Michael Stahl spürte nun auch das Publikum, dass das Spiel noch nicht gelaufen war.

Doch dem Anschlusstreffer durch Wiegräfe folgte prompt der Dämpfer in Form von zwei Gästetreffern. Nachdem erneut Wiegräfe zum 20:22 verkürzen konnte, kam es zu einer „Glanzphase“ aus HSG-Sicht. Der Neuzugang Christian Grambow zeigte seine Abwehrqualitäten und blockte den Wurf von Lux. Michael Stahl schnappte sich blitzschnell den Ball und leitete mit einem sehenswerten langen Ball den Gegenstoß ein, den Stephan Untermann eiskalt zum 21:22 verwandelte. Im nächsten Dessauer Angriff dasselbe Bild, Grambow blockte erneut Lux und Michael Stahl lenkte den abgefälschten Ball an die Latte, doch mit der Chance zum Ausgleichstreffer wurde der Angriff zu schnell ohne Torerfolg abgeschlossen. Doch erneut Robert Luxals tragische Figur war es, dem ein Fehler unterlief. Beim Gegenstoß gelang es nämlich Sven Vogel dem neunfachen Torschützen den Ball zu klauen und den freistehenden Grambow zu bedienen. Dieser erzielte den umjubelten Ausgleichstreffer. Der Gästecoach reagierte, nahm seine Auszeit und stauchte seine Truppe zusammen.

Im folgenden Angriff parierte zunächst Miachael Stahl  den Wurf von Marco Hüls, doch der Abpraller landete wieder bei Dessau. Als der Ball wieder mal bei Robert Lux landete und dieser eine Wurfandeutung machte, stürmte die HSG-Abwehr nach vorne und so konnte Lux den Ball an den freistehenden Kreisspieler Sebastian Donath abspielen und dieser erzielte die 22:23 Führung für seine Farben. Doch eben noch im Angriff Hilfreich für seine Mannschaft brachte  Donath mit einer Zeitstrafe sein Team ins Hintertreffen. Benni Hütt nutzte seinen Platz und markierte das 23:23. Dieser Treffer sollte dann auch der letzte des Abends sein, obwohl Gensungen die Chance hatte mit dem letzten Angriff der Partie zum ersten Mal in Führung zu gehen und somit das Spiel zu gewinnen. Aber der starke  Andreas Sprecher hielt den Punkt für die Gäste fest und am Ende blieb es dann beim 23:23. (red)

HSG:
Lauterbach 1.-40. Min. ; Michael Stahl 40.-60.
Wiegräfe 6; Untermann 5/2; Ober 5; Grambow 3; Hütt 2; Vogel 1; Julius 1; Viehmann; Bauer; Bärthel; Walther; Trogisch



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