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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Herausforderungen einer alternden Gesellschaft annehmen

Veranstaltung der AG SPD 60 plus und der Akademie für Kommunalpolitik Hessen

Kassel. Die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft annehmen – Unter diesem Motto stand eine gemeinsame Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft (AG)  SPD 60 plus Hessen Nord und der Akademie für Kommunalpolitik Hessen. Mit einem Impulsreferat führte die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck in die unterschiedlichsten Facetten der demografischen Entwicklung ein. „Mit dem demografischen Wandel sind Risiken, aber auch Chancen verbunden“, so Gottschalck. Insbesondere die Kommunen müssten sich rechtzeitig darauf einstellen, weil sie die Gesamtverantwortung für eine gute Infrastruktur und die Sicherstellung der Grundversorgung wie beispielsweise Kitas, Gesundheitsversorgung, ÖPNV und Nahversorgung hätten.

„Bund und Land müssen die Kommunen daher wieder stark machen, denn nur finanziell gut ausgestattete Kommunen können Verantwortung für die öffentliche Daseinsvorsorge wahrnehmen“, betonte die Abgeordnete. Dafür müssten die Soziallasten endlich fair verteilt und finanzschwache Kommunen unterstützt werden. Die Kommunen wiederum müssten einen ehrlichen und differenzierten Blick auf die Gegenwart und in die Zukunft werfen. Wichtig seien eine bedarfsgerechte Analyse und Kooperationen mit lokalen Akteuren. Wünschenswert wäre zudem, die kommunale Verantwortung mit ein wenig Pioniergeist und neuen Ideen zu „würzen“.

Knut John (tegut AG) wies auf die zahlreichen Möglichkeiten hin, wie man zum Beispiel durch kleine „Lädchen“ gerade auch im ländlichen Raum eine gute Nahversorgung der Menschen sicherstellen könne. So würden die tegut-Lädchen sehr häufig als Dienstleistungszentrum (Lotto, Paketservice, Reinigungsannahme), aber auch als Kommunikationszentrum genutzt. Sehr positiv aufgenommen wurde der Hinweis, dass in den Lädchen häufig auch Menschen mit Behinderung eingesetzt werden.

Der Diplom-Verwaltungswirt und ehemalige Bürgermeister von Knüllwald Heinrich Bambey stellte das von ihm entwickelte „Wohnkonzept 55 + – neue Wohnformen für Senioren“ vor. Dieses Konzept beinhaltet den Neubau von barrierefreien und altersgerechten Eigentumswohnungen mit den zahlreichen hinzu buchbaren Grund- und Wahlleistungen, Servicemöglichkeiten die trotz Einschränkungen ein möglichst langes eigenständiges Leben ermöglichen.

Zusammenfassend stellte der Vorsitzende der AG SPD 60 plus Siegfried Richter fest, dass es schon zahlreiche positive Beispiele zur Bewältigung der demographischen Herausforderung gebe. Wichtig sei, dass jeder seinen Beitrag leiste, damit die Chance einer älteren werdenden Gesellschaft auch entsprechend genutzt werden könne. (red)



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