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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Christopherus-Schüler besuchten Hessischen Landtag

Wiesbaden/Oberurff. Mit viel Interesse und vielen Fragen an die Landtagsabgeordnete Regine Müller im Gepäck machten sich am Dienstag, 20. November, zwei Realschul-Klassen der Christopherus Schule Oberuff auf den Weg in den Hessischen Landtag nach Wiesbaden. Die SPD-Abgeordnete hatte die knapp 50 Schüler mit ihren Politiklehrern Herrn Schreiber und Herrn Falkenroth nach Wiesbaden eingeladen. Die Gruppe bekam eine außerordentliche Führung durch das Stadtschloss und konnte das Geschehen im Plenum aus dem Fraktionssaal der SPD verfolgen. Wegen technischer Probleme wurde während der mündlichen Fragestunde (immer zu Beginn des Plenums) die Plenarsitzung für eine halbe Stunde unterbrochen.

Umso ergiebiger war das Gespräch mit der Abgeordneten. Die Schüler hatten sich gut vorbereitet und löcherten Regine Müller mit vielen Fragen, die sie gerne beantwortete. Das Thema Breitband-Ausbau im ländlichen Raum wurde intensiv besprochen. Ein Schüler beschrieb die Situation in seiner Schule so: „Wir haben DSL 1000 für die gesamte Schule. Das ist einfach zu wenig.“ Müller war völlig einverstanden und verwies auf eine Machbarkeitsstudie der fünf nordhessischen Landkreise zum Ausbau des Breitband-Netzes in der Region.

Einige Schüler fragten Regine Müller, was sie gegen die schlechte Ausbildungssituation und die fehlenden Gehaltsperspektiven in Pflege- und Erzieherberufen machen würde. „Als ehemalige Leiterin eines Kindergartens weiß ich um die Verdienst-Situation in diesem Bereich. Und bei meinem Praktikum diesen Sommer in einer Altenpflege-Einrichtung habe ich auch dort praktische Erfahrungen gesammelt. Beide Berufszweige leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Und diese Arbeit ist nicht immer leicht. Psychische und physische Überbelastungen in der Pflege sind keine Einzelfälle. Deshalb müssen die Arbeitsbedingungen angepasst und den berechtigten Gehaltforderungen nachgekommen werden“, erklärte Regine Müller.

Nach dem dreistündigen, sehr informativen Aufenthalt im Landesparlament und einem Bummel durch die Wiesbadener Fußgängerzone ging es für die Jugendlichen mit neuen Ideen wieder nach Oberurff. Lehrer Manfred Schreiber sagte abschließend: „Es hat sich wirklich gelohnt. So eine Fahrt wollen wir für unsere Schüler jetzt jedes Jahr anbieten.“

Falls Sie mit einer Gruppe den Hessischen Landtag besuchen wollen, wenden Sie sich an das Büro der Landtagsabgeordneten: Telefon (06691-6180), mail@regine-mueller.de oder facebook.com /RegineMuellerMdL. (red)



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