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CDU Oberaula lud zum Bürgergespräch ein

Oberaula-Friedigerode. Kann das Ortsschild versetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich unter anderem die Teilnehmer des Bürgergespräches der Oberaulaer Christdemokraten, das kürzlich im Schützenraum Friedigerode im Dorfgemeinschaftshaus des Dollen Dorfes 2008 stattfand. Die Friedigeröder wünschen sich die Verlegung des Ortseingangsschildes. Zwischen dem Beginn der Wohnbebauung an der Kreisstraße 122 und dem Ortsschild wird generell zu schnell gefahren. Die Einwohner hoffen, dass eine Standortänderung des Ortseingangsschildes die Verkehrsteilnehmer zu einer Reduzierung ihrer Geschwindigkeit „aufrütteln“ würde.

Diskutiert wurde auch über die Möglichkeit, wiederkehrende Straßenbeiträge in der Knüllgemeinde einzuführen. Diesem Thema standen die Teilnehmer eher skeptisch gegenüber: In den vergangenen wurde Jahren zahlreiche Straßen mit hohen finanziellen Mitteln der Grundstückseigentümer ausgebaut. Eine erneute, sich wiederholende Belastung wäre kontraproduktiv und würde als Übergangsfrist für einen längeren Zeitraum den Kreis der Beitragspflichtigen eingrenzen.

Untermauert wurde die Forderung, sich beim Straßenbauträger für die baldige Sanierung der B454 einzusetzen, die als Ortsdurchfahrt von Wahlshausen täglich tausende von Verkehrsteilnehmer nutzen und die sich in einem desolaten Zustand befindet. „Was im Nachbarkreis aktuell an Straßenerneuerung an der Bundesstraße durchgeführt wird, muss auch für Oberaula verwirklicht werden, und zwar rasch“, war die Forderung, die CDU-Vorsitzender Dieter Groß mitnahm und dem Gemeindevorstand vorgetragen hat. Zwischenzeitlich hat Oberaulas Erster Beigeordneter Lothar Maurer darüber informiert, dass die besonders schadhaften Stellen noch in diesem Jahr durch Hessen-Mobil ausgebessert werden sollen und die Instandsetzung für 2014 geplant sei.

Außerdem wurde diskutiert über eine Verbesserung beim Heckenschnitt am Fuß- und Radweg entlang der K122, über die Abfuhr von Grasschnitt ehrenamtlich gemähter Gemeindegrundstücke und die Müllbeseitigung am Friedhof. Erfreut nahmen die Teilnehmer zur Kenntnis, dass das Dorfgemeinschaftshaus inzwischen auch mit einem behindertengerechten Zugang ausgestattet ist. (red)



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