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Sturm Ehrenvorsitzender des Partnerschaftsvereins

Silke Haase, Markus Boucsein, Dr. Joachim Sturm, Martin Gille, Sabine Stagneth und Reinhild Vogt. Foto: nhMelsungen. Der langjährige Vorsitzende des Melsunger Städtepartnerschaftsvereins, Dr. Joachim Sturm, wurde während der Jahreshauptversammlung in der Stadthalle Melsungen zum Ehrenmitglied ernannt. Stellvertretender Vorsitzender Martin Gille, der den erkrankten Vorsitzenden Emmanuel Goujard, vertrat, überreichte Dr. Sturm die Urkunde und zeigte die vielfältigen Verdienste Dr. Sturms um die Idee der Städtepartnerschaften auf.

Neben dem Amt des Vorsitzenden von 2002 bis 2006 war Dr. Sturm 17 Jahre Städtebeauftragter für die Partnerstadt Todi in Italien. In dieser Zeit fanden zahlreiche Schüleraustausche statt. Für den Schüleraustausch der Melsunger Gesamtschule und einer Schule in Dreux/Frankreich war der Geehrte verantwortlich. Ab dem Jahre 2003 organisiert Dr. Sturm den Schüleraustausch der Geschwister-Scholl-Schule und einer Schule in Dreux bis heute.

Erster Stadtrat Fritz Voit übermittelte die Grüße der städtischen Gremien und betonte die Wichtigkeit der Arbeit, vor allem des Schüleraustauschs, des Städtepartnerschaftsvereins.

Martin Gille betonte in seinem Vorstandsbericht, dass es nach dem Ausscheiden des Patenkinderbeaufragten für Koudougou, Hartmut Brübach, gelungen sei, Christiane Heinecke Porstmann und Alexander Schmidt für diese verantwortungsvolle Arbeit der Betreuung der über 430 Patenkinder in der afrikanischen Patenstadt in Burkina Faso, früher Obervolta, zu gewinnen. Beide haben bereits in Koudougou Patenkinder kennengelernt und haben dafür gesorgt, dass auch in diesem Jahr die von den Melsunger Paten gespendeten Gelder punktgenau angekommen sind.

Reinhild Vogt gab für die stimmlich erkrankte Städtebeauftragte Johanna Schwanz einen Bericht über die Begegnungen und Aktivitäten mit der englischen Partnerstadt Evesham. Ende Mai wird eine Besuchergruppe aus Evesham in Melsungen erwartet. Für drei Paare werden noch Privatunterkünfte in Melsungen gesucht. Wer Gäste aus Evesham aufnehmen möchte, kann sich mit Reinhild Vogt unter der Telefonnummer 1280 in Verbindung setzen.

Dr. Joachim Sturm gab einen kurzen Bericht über den leider in 2012 unterbrochenen Schüleraustausch. Aus organisatorischen Gründen war es der Schule in Dreux nicht gelungen, Schüler nach Melsungen zu schicken. Dr. Sturm ist aber zuversichtlich, dass ab Herbst 2013 gegenseitige Besuche von Schülerinnen und Schülern wieder möglich sein werden.

Alexander Schmidt erläuterte, dass die Melsunger Musikantengilde für den Herbst 2013 eine Fahrt nach Todi/Italien plane. Martin Gille schlug vor, unter Einbeziehung der Harmoniemusik Melsungen eine Jedermannfahrt nach Todi zu organisieren. Dr. Karsten Heyner erklärte dazu spontan seine Bereitschaft mitzuwirken.

Betroffen nahmen die Versammlungsteilnehmer der Bericht von Alexander Schmidt über den in Melsungen bekannten Franzikanermönch Pater Bernardina zur Kenntnis, der aus dem Orden entlassen wurde, weil er das von Franz von Assisi gegründete Kloster La Romita nicht aufgeben wollte. Bernardino hat in jahrzehntelanger Arbeit auch mit Unterstützung von Melsunger Schülern das verlassene Kloster der ursprünglichen Bestimmung wieder zugeführt und daraus einen Ort der Begegnung geschaffen. Pilger aus Melsungen haben dort im letzen Jahr aus Rast gemacht.

Die Versammlungsteilnehmer, unter ihnen auch der gewählte künftige Bürgermeister Markus Boucsein, beschlossen eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Der Vereinsvorstand wurde gebeten, dafür die erforderlichen Schritte einzuleiten.
Reinhild Vogt berichtete über die vielfältigen Begegnungen mit der Thüringer Partnerstadt Bad Liebenstein. Auch dort wurde vor wenigen Tagen ein neuer Bürgermeister gewählt.

Schatzmeisterin Silke Haase gab einen Bericht über die Kassenlage des Vereines ab. Dem Verein gehören gegenwärtig 252 Mitglieder an. Um die Finanzlage zu verbessern sei es erforderlich, weitere Mitglieder zu werben. Vor allem soll um die Pateneltern geworben werden, die bisher zwar finanziell ihre Patenkinder in Koudougou unterstützen, aber keine Vereinsmitglieder sind. Der Städtepartnerschaftsverein ist auf die Mitgliedsbeiträge angewiesen, weil ein Großteil davon für die Verwaltung und Betreuung der Patenkinder in Koudougou aufgewendet werde.

Die vollständigen Berichte können in Internet unter www.partnerschaftsverein-melsungen.de nachgelesen werden. (red)



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