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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Ausbildungsstellen bei Bundesagentur für Arbeit melden

Schwaln-Eder. Die DGB-Jugend Nordhessen fordert angesichts der am 28. März veröffentlichten Ausbildungsmarktstatistik die Unternehmen im Schwalm-Eder-Kreis auf, jetzt ihre Ausbildungsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit zu melden. „Die Signale auf dem Ausbildungsmarkt sind alarmierend“, so André Schönewolf, Jugendbildungsreferent beim DGB in Nordhessen. Derzeit haben sich 823 Jugendliche im Schwalm-Eder-Kreis bei der Bundesagentur für Arbeit als ausbildungsplatzsuchend gemeldet. Dem stehen derzeit nur 577 Ausbildungsplätze gegenüber. Dies sind 162 Stellen weniger als im Vorjahr. „Damit steuern wir auf einen neuerlichen Tiefpunkt zu. Anstatt vom „Fachkräftemangel“ zu reden sollten die Unternehmen bereits jetzt Ausbildungsverträge mit den Jugendlichen abschließen“, so der Gewerkschafter.

Mit einer frühzeitigen Zusage könnten sich sowohl die Auszubildenden als auch die Betriebe aufeinander einstellen, bekräftigt Schönewolf die Forderung der Gewerkschaftsjugend. Die Unternehmen könnten vorab prüfen, ob bei ihren zukünftigen Auszubildenden zusätzlicher Qualifizierungsbedarf vorliegt und diesen rechtzeitig organisieren. Die Auszubildenden hätten die Möglichkeit, sich auf die Anforderungen des neuen Lebensabschnitts einzustellen.

Schönewolf abschließend: „Die beliebte Ausrede der Unternehmen im Herbst, sie würden keine geeigneten Auszubildenden finden, ist wieder absehbar, wenn sie jetzt nicht auf die interessierten Jugendlichen zugehen.“ (red)



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