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Michael Roth: „Man bringt der MT Respekt entgegen“

Die beiden Trainer vor dem Pokal-Duell beim Shakehands: Michael Roth (MT Melsungen, li.), Alfred Gislason (THW Kiel). Das Objekt der Begierde steht schon in Reichweite. Foto: HBL/Sascha KlahnHamburg/Melsungen. Mit der am Mittwoch in der Hamburger o2 World durchgeführten offiziellen Pressekonferenz der DKB Handball-Bundesliga wurde der Countdown zum Lufthansa Final Four 2013 endgültig eingeleitet. Vor zahlreichen Medienvertretern gaben die Trainer und Geschäftsführer der vier teilnehmenden Vereine ihre Statements zu ihren Erwartungen und Chancenbewertungen ab. Für die MT Melsungen waren Axel Geerken und Michael Roth vor Ort.

“Jetzt merkt man, dass es bald los geht, bei allen Beteiligten macht sich so langsam das berühmte Pokalfieber breit. Bei uns sicherlich stärker, als bei den drei anderen Vereinen, die ja bei diesem Event schon so etwas wie Stammgäste sind”, schildert Michael Roth seine frischen Eindrücke kurz nach der Pressekonferenz.

Dass der MT in dem erlesenen Teilnehmerfeld mit THW Kiel, SG Flensburg/Handewitt und HSV Hamburg nur die Außenseiterrolle zukommt, ist allgemein unstrittig. “Gleichwohl wird uns von allen Seiten ein gewisser Respekt entgegen gebracht”, stellte Michael Roth fest. Was im Umkehrschluss bedeutet: Unterschätzt wird die MT ganz sicher nicht.

Vor allem, seit ihr im Dezember das Kunststück gelungen ist, dem THW Kiel in dessen eigener Halle die erste Liga-Niederlage nach eineinhalb Jahren zuzufügen. So war es nicht verwunderlich, dass sich die Fragen der anwesenden Journalisten genau darauf bezogen, nämlich ob es möglich sei, diesen Coup im Pokal zu wiederholen. “Ich will nicht vermessen klingen”, so Roth, “aber auch unser Ziel ist es, Pokalsieger zu werden. Ansonsten bräuchten wir ja gar nicht erst bei diesem Wettbewerb anzutreten. Wer dieses Ziel erreicht, darüber entscheidet nicht selten die Tagesform. Fakt ist, man muss dazu das Halbfinale überstehen. Das haben jetzt alle vier zunächst im Blick. Wir selbst überschätzen uns nicht, können aber von uns behaupten, dass wir eine gewisse Qualität mitbringen. Das haben wir in der Meisterschafts-Hinrunde auch schon einige Male bewiesen”, erklärt der Melsunger Trainer.

“Natürlich wollen wir den Pokal verteidigen, aber wir müssen erst einmal Melsungen schlagen”, wird Kiels Coach Alfred Gislason auf dem online-Portal Handball-World zitiert. Dort verriet er auch, neulich im Zusammenhang mit der MT vom Kieler “Angstgegner” gelesen zu haben. Und er ergänzte: “Wir werden zwei Tage auf sehr hohem Niveau spielen müssen, wenn wir wieder Pokalsieger werden wollen”.

Ob das Potenzial des Außenseiters MT am Samstag dazu reicht, den THW aus dem Rhythmus zu bringen, wird sich zeigen. “Dass es sich dabei um die beste Vereinsmannschaft der Welt handelt, macht die Sache für uns nicht gerade einfacher”, so Roth mit einem Augenzwinkern. “Wichtig ist es uns deshalb vor allem, dass sich die MT auf dieser vielbeachteten Handballbühne gut präsentiert und möglichst gute Werbung in eigener Sache betreibt”.

Nach 1996 haben die Nordhessen beim Final Four 2013 erst ihren zweiten Auftritt beim “schönsten Handball-Event der Welt” (O-Ton Michael Roth). (Bernd Kaiser)

Lufthansa Final Four – Die Anwurf- und TV-Zeiten:
Samstag, 13. April, 15 Uhr: SG Flensburg-Handewitt – HSV Hamburg (live ab 14.45 Uhr auf sport1)
Samstag, 13. April, 17.45 Uhr: MT Melsungen – THW Kiel (live ab 17.40 Uhr auf sport1)
Sonntag, 14. April, 14 Uhr: Endspiel (live ab 13.50 Uhr auf sport1)



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