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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

AG SPD 60 plus bestätigt Siefried Richter

Der neue Vorstand der AG 60 plus Hessen Nord. Foto: Gerhard TelschowStadtallendorf/Homberg. Die Delegierten der mit 12.000 Mitgliedern stärksten AG der SPD Hessen Nord wählten in Stadtallendorf Siegfried Richter mit einem herausragendem Ergebnis von 98,3 erneut zu ihrem Vorsitzenden. In seinen Ausführungen hob Richter die besondere Verantwortung der Älteren auch für die jüngere Generation hervor. Sage jemand, es bestehe die Gefahr einer Dominanz der Älteren zu Lasten der Jüngeren, sei das provokatives Gerede. Wer die Aktivitäten der AG aufmerksam verfolge stelle fest, dass sich die AG neben der Interessenvertretung für die Älteren besonders für die Jüngeren einsetze.

Schwerpunkte der AG waren im Berichtszeitraum die Forderung zur Einführung der Bürgerversicherung, Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und einer armutsfesten Rente, bezahlbaren Wohnraum, Einführung eines Bußgeldes bei rechtswidrigen Arbeitsverträgen sowie die Verhinderung der Altersdiskriminierung, wie sie leider immer wieder festzustellen ist.

Es sei an der Zeit, dass der Mensch und nicht der Profit Einzelner wieder im Mittelpunkt stehe. Die Älteren müssen sich einmischen und nicht einfach zurückhalten, wenn sie durch ihre Lebenserfahrung Irrwege erkennen. Die AG setz sich intensiv dafür ein, dass die SPD wieder in Regierungsverantwortung komme.

In Anlehnung an das 150-jährige Jubiläum der SPD in diesem Jahr wies der SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl Thorsten Schäfer-Gümbel auch auf die geschichtliche Bedeutung der hessischen SPD hin. Vor 50 Jahren hat der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (SPD) den großen Hessenplan vorgelegt. „Dieses wegweisende Programm gilt als Ausgangspunkt für eine weitreichende politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung aller Regionen Hessens“, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten. Aus dieser Tradition leite die SPD Hessen ihre „besondere politische Verantwortung für die Weiterentwicklung Hessens“ ab. Es gelte den Auswüchsen der Finanzmärkte Einhalt zu gebieten, damit Städte und Gemeinden genügend Geld zur Verfügung gestellt werden könne, damit sie ihrer Verantwortung zur Daseinsvorsorge aller gerecht werden könne. Schäfer-Gümbel hob die gute Zusammenarbeit mit der AG hervor.
„Die SPD“, so Siegfried Richter abschließend, „lebt aus und mit ihrer Geschichte.“ Nur so habe sie Verfolgungen, Verbote und Kämpfe überstanden.

Dem neuen Vorstand gehören an:
Vorsitzender Siegfried Richter (Homberg Efze);
Stellvertreter(-in): Elsbeth Schwalm (Hessisch-Lichtenau), Friedhelm Becker (Korbach), Gerd Neumann (Marburg)
Beisitzer(-in): Manfred Aul (Kassel), Hannelore Diederich (Kassel), Marie-Luise Müller (Kassel), Herrmann Herwig (Baunatal), Ralf Göbel (Nieste), Helga Heinemann (Fuldatal), Günter Hiebenthal (Melsungen), Wilhelm Lipphardt (Willingshausen), Waltraud Kehr (Bad Zwesten), Wilfried Maszull (Fritzlar), Herbert Bodenbänder (Fronhausen), Renata Schirmer (Flieden)

 



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