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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisiert Workcamps

Schwalm-Eder. Landrat Frank-Martin Neupärtl – zugleich auch Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V- weist darauf hin, dass der Volksbund wieder interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 26 Jahren besondere Möglichkeiten der Gestaltung des Sommerurlaubs anbietet. Im Zeichen der Friedensarbeit und der internationalen Verständigung können Jugendliche in Workcamps und Jugendbegegnungen europäische Länder bereisen, deren Kultur kennenlernen und mit anderen Jugendlichen Freundschaften schließen.

Alle Begegnungen haben –so Neupärtl- einen inhaltlichen Schwerpunkt: Workshops zu historischen und aktuellen Themen, Besuche von Museen, Gedenkstätten oder gemeinsame Spurensuche auf ausgewählten Kriegsgräberstätten. Als Jugendbegegnungen ermöglichen die Projekte den Austausch innerhalb der international zusammen gesetzten Gruppen. Daneben stehen kulturelle Aktivitäten, ein abwechslungsreiches Freizeitangebot und der gemeinsame Spaß im Mittelpunkt.

Der Landesverband Hessen organisiert im Jahr 2013 drei Begegnungen. Jüngere Interessent/innen von 14 bis 16 Jahren können gleich ein doppeltes Abenteuer erleben. Zunächst verbringen sie eine Woche in Butzbach und fahren dann mit einer französischen Gruppe nach Arques (Frankreich). Jugendliche ab 16 Jahren können bei einer internationalen Begegnung in Kassel Freundschaften mit Teilnehmern aus ganz Europa schließen.

„Ein ganz besonderes Projekt ist unsere Jugendbegegnung in Bosnien und Herzegowina. Dort treffen sich Jugendliche zwischen 18 und 26 aus Serbien, Polen, Bosnien und Deutschland.“, so Konstantin Dittrich, der als Jugendreferent zusammen mit ehrenamtlichen Betreuern die Camps plant und vorbereitet. Diese Jugendbegegnung steht unter dem Titel (EU)ropean citizenship?! Vier Nationen, die durch die jeweilige Geschichte ihrer Staaten von verschiedenen familiären und öffentlichen Erinnerungen geprägt sind, diskutieren gemeinsam, was europäische Bürgerschaft und europäische Identität bedeuten. Bei Workshops, Exkursionen und Begegnungen werden sie sich kennenlernen und überlegen, was europäische Integration für sie bedeutet.“

Die Teilnehmerbeträge in Höhe von 150 bis 290 Euro beinhalten sämtliche Übernachtungs-, Verpflegungs- und Programmkosten für die zehn bis 14-tägigen Camps.

Die Begegnungen werden unter anderem durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes, die Stiftung Gedenken und Frieden, das Deutsch-Französische Jugendwerk und im europäischen Programm „Youth in Action“ gefördert.

Anmeldung und Kontakt
Informationen zu den Workcamps und dem Jubiläum sowie der Flyer zur Jugendarbeit können ab sofort kostenlos beim Landesverband Hessen, Sandweg 7, 60316 Frankfurt/M., per Telefon unter (069) 944907 – 11 oder per e-Mail unter jugend-hessen@volksbund.de angefordert werden. Alle Informationen finden Sie auch im Internet unter www.arbeit-fuer-den-frieden.eu. (red)

 



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