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Sozialdemokratinnen besuchten Malsfelder Werkstätten

Die Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in den Räumlichkeiten der Malsfelder Werkstätten. Foto: nhMalsfeld. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Altkreis Melsungen besichtigte am Mittwoch, 5. Juni, die Malsfelder Werkstätten der Baunataler Diakonie Kassel e.V. Die Vorsitzende Heike Wüst begrüßte 19 Frauen einschließlich der ASF-Vorsitzenden Irmtraud Paul aus Röhrenfurth sowie Walter Harbusch aus Beiseförth und den SPD-Unterbezirks-Geschäftsführer im Schwalm-Eder-Kreis Hans Griese.

Der stellvertretende Werkstattleiter Klaus Krannich informierte, dass der Betrieb der Behindertenwerkstatt im Gewerbegebiet Ostheim im Frühjahr 2012 offiziell eröffnet wurde. Dieser neue Standort dient der Entlastung der Waberner und Baunataler Werkstätten und kann insgesamt 135 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Zurzeit sind 117 Plätze belegt.

Das Grundstück von rund 5.000 Quadratmetern bietet Platz für einen sternförmigen, sehr farbenfrohen hellen Gebäudekomplex mit fünf Produktionshallen und Arbeitsplätze für geistig, körperlich und mehrfach behinderte Menschen. Diese arbeiten in den Bereichen Montage, Verpackung, Medizintechnik, Lager, Kantine, sowie Gärtnerei und Winterdienst. Positiv zu beurteilen sind auch die musizierenden und ergo-therapeutischen Maßnahmen.

Die Herren Krannich und Battenhausen führten die Teilnehmenden durch die Einrichtung. Die Frauen nahmen erfreut zur Kenntnis, dass u.a. die Firmen B. Braun Melsungen AG, Volkswagen und der Desinfektionsmittelhersteller Dr. Schumacher Aufträge nach Ostheim vergeben. Die Behinderten sind glücklich am neuen Arbeitsplatz und erhalten für Ihre Tätigkeit auch einen Arbeitslohn. Außerdem ist der Arbeitsweg für die Beschäftigten zum Job kürzer geworden, was bei der Diakonie zu Einsparungen von ca. 220.000 km pro Jahr führt.

Schwerstbehinderte, die am Arbeitsleben in den Werkstätten nicht teilnehmen können, werden durch eine Tagesförderung betreut. Ein Ruheraum mit Wasserbett, Hintergrundmusik, beleuchteten Wassersäulen und weiteren verschiedenen Liegemöglichkeiten zur Entspannung wird in der Tagesförderung angeboten.
Im Herbst 2012 startete in Körle die Kooperation zwischen tegut… und der bdks mit dem Ziel, die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und gleichzeitig Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung zu schaffen. Durch das „Lädchen für alles“ sollen ländliche Gemeinden gestärkt werden. Ziel ist die Entwicklung von Kommunikationszentren: Tante-Emma-Läden in neuer Form mit Café, Lotto, Post Shop, Anzeigenannahme und natürlich dem Lebensmittelangebot.

Heike Wüst begrüßte diese vielfältigen Möglichkeiten der Förderung, welche eine Bereicherung für die Behinderten, auch in Bezug auf die Tagesstruktur darstellten.  Die Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt ist Bestandteil des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes von 2009.  Abschließend informierte Krannich, dass die Einrichtung mit der Kantine gern während der Öffnungszeiten für jedermann zugänglich ist. Mittagessen ist für Euro 3,90 zu erhalten. Vorsitzende Wüst bedankte sich mit einer Geldspende für die  informative Veranstaltung. (red)



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