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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Leserbrief: Kein Eintritt im Waldschwimmbad ist Populismus

Der Vorschlag der Melsunger SPD, im Melsunger Waldschwimmbad an einem Ferienwochenende keinen Eintritt zu erheben, ist nichts weiter als purer Populismus. SPD-Fraktionsvorsitzenden Volker Wagner müsste eigentlich wissen, dass die Parkplatzsituation an dem neuen Auebad sehr beengt ist. Besuchern wird angeraten, möglichst  öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Es ist unter diesen Umständen nicht zu erwarten, dass viele Badelustige aus dem Einzugsbereich des Melsunger Bades den Stress auf sich nehmen werden, mit Kind und Kegel nach Kassel abzuwandern. Im übrigen ist das Kasseler Bad noch nicht im Betrieb, weil das Badewasser mit gesundheitsgefährdeden Keimen verseucht ist. Der Öffnungstermin steht noch nicht fest.

An einem Ferienwochenende bei gutem Wetter werden im Melsunger Freibad ca. 1500 Besucherinnen und Besucher gezählt. Der Einnahmeverlust aus dem jetzt schon defizitären Badebetrieb würde sich damit um ca. 6000 Euro vergrößern. Die von den Melsunger Steuerzahlern für die Unterhaltung des Freibades aufzubringenden Mittel betragen jährlich ca.  410.000  Euro  Dem stehen Eintrittsgelder von jährlich ca. 76.000 Euro entgegen. Die  FWG rät dem Melsunger Magistrat dringend, den SPD-Schaufensterantrag wegen der Erhöhung des Schwimmbaddefizits  abzulehmen.

Martin Gille
FWG-Fraktionsvorsitzender



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