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Karl-Josef Laumann zu Besuch in Melsungen

laumann-melsungen130808Melsungen. „Die Grundlage für ein erfolgreiches Bestehen im Arbeitsleben ist eine solide Schulbildung und eine abgeschlossene Berufsausbildung,“ so der Bundesvorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) zu den zahlreich erschienenen Zuhörern in der Melsunger Stadthalle. Karl-Josef Laumann war auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert und des Landtagskandidaten Mark Weinmeister nach Melsungen gekommen, um über aktuelle Entwicklungen in der Arbeitspolitik zu sprechen. Siebert begrüßte Laumann in der Tradition seiner Vorgänger Hans Katzer und Norbert Blüm und bescheinigte ihm, dass seitdem er Vorsitzender der CDA ist, die sozialpolitischen Anteile im Regierungsprogramm sichtbarer geworden sind. Siebert: „Das verdient Respekt und Anerkennung. Deswegen freuen wir uns darüber, dass wir diese erfolgreiche Arbeit hier mit Karl-Josef Laumann fortsetzen können.“

„Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode dafür gesorgt, dass unser Bildungssystem in Deutschland mit zum Besten in der Welt gehört. Trotzdem ist der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern so groß wie nie zuvor,“ äußerte sich Laumann zum Thema Demographischer Wandel. „Wir haben noch zirka zehn Jahre Zeit, in der wir unsere öffentlichen Haushalte konsolidieren können. Danach wird es nicht genug Arbeitnehmer geben, die mit ihrem Steueraufkommen die notwendigen Ausgaben decken können. Das Problem hatte Nordrhein-Westfalen bereits ab 2009. War das Land vorher noch in der glücklichen Lage, mehr Geld einzunehmen als auszugeben, so hat die Finanzkrise diese Situation komplett geändert. Nun können noch nicht mal mehr die Gehälter für das Landespersonal gedeckt werden. Hier wird es auch zu intensiven Überlegungen kommen in der Frage, wie Schulen, Bibliotheken und Krankenhäuser finanziert werden können“, so Laumann abschließend.

Mark Weinmeister dankte Karl-Josef Laumann für seine klaren Worte und wies darauf hin, dass in Hessen mit der Einführung der Schuldenbremse die absehbare demographische Entwicklung bereits in der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt wird: „Wir werden damit zurechtkommen, dass wir nicht mehr Geld ausgeben, wie auch eingenommen wird. Das sind wir gerade unseren Kindern und den nachfolgenden Generationen schuldig“, so Weinmeister in seinem Schlusswort. (red)



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