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Stadtumbau: 11,5 Millionen Euro für 92 Kommunen

Hessen. 21 Kommunen und 17 interkommunale Zusammenschlüsse erhalten dieser Tage erfreuliche Post aus Wiesbaden. Wie Wirtschaftsminister Florian Rentsch heute in Wiesbaden mitteilte, versendet das Land Zuwendungsbescheide über insgesamt 11,5 Millionen Euro an Städte und Dörfer im Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau in Hessen“. Gemeinsam mit dem kommunalen Eigenanteil finanzieren Bund und Land Investitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro.

Der Minister verwies auf die großen Herausforderungen, vor denen Städte und Gemeinden stehen: „Das Programm „Stadtumbau in Hessen“ verfolgt eine Doppelstrategie. Zum einen unterstützt es Kommunen darin, örtliche Infrastrukturen an die sich verändernde Bevölkerungsstruktur anzupassen. Zum anderen zielen die Investitionshilfen darauf ab, den wirtschaftlichen Strukturwandel durch bauliche Maßnahmen aktiv zu unterstützen“. Rentsch unterstrich die Notwendigkeit für die Städte und Gemeinden, sich entschlossen auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. „Stadtentwicklungspolitik ist Standortpolitik. Städte und Dörfer, die nicht für den Bedarf von Morgen umbauen, werden im Standortwettbewerb nicht gut bestehen können.“ Der Minister verwies darauf, dass die Stärke Hessens auch in seinen attraktiven Städten und Gemeinden mit hoher Lebensqualität liege.

Rentsch hob zudem die Bedeutung des Programms für die lokale Wirtschaft hervor. Auch würdigte er die zentrale Rolle privater Investoren für die Stadtentwicklung. „Öffentliche Investitionen sind eine wichtige Initialzündung für privates Engagement. Erfahrungsgemäß löst jeder Fördereuro ein Vielfaches an privaten Folgeinvestitionen aus. Die daraus entstehenden Bau- und Sanierungsaufgaben sind wichtige Impulse für die regionale Bauwirtschaft und stärken auch den touristischen Wert der reichen hessischen Fachwerklandschaft“.

Die mit dem Programm geförderten Investitionshilfen fließen in den Aus- und Umbau sozialer Infrastruktur, beispielsweise für Kinder, Familien und Senioren. Auch die zukunftsfeste Erneuerung bzw. Anpassung von Straßen, Plätzen und Grünflächen oder die Modernisierung vorhandener Gebäude ist häufig Gegenstand der Förderung.

Der Minister betonte, dass die Förderbescheide Teil einer langfristig angelegten Strategie zum Stadtumbau in Hessen sind. Seit dem Programmstart 2004 wurden bereits rund 90 Millionen Euro an Investitionshilfen gewährt. Er sicherte zu, sein Engagement für lebenswerte und attraktive Städte und Gemeinden mit hoher Standortqualität auch in Zukunft fortzusetzen.

Weitere Informationen unter www.stadtumbau-hessen.de

Fördermittel „Stadtumbau in Hessen“ 2013 für 17 interkommunale Kooperationen:

Interkommunale Kooperation Stadt-Land-Schloss
(Alsfeld, Antrifttal, Romrod): 216.000 Euro

Interkommunale Kooperation Altkreis Hünfeld / Hess. Kegelspiel
(Burghaun, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf):  335.000 Euro

Interkommunale Kooperation Hinterland
(Angelburg, Bad Endbach, Biedenkopf, Breidenbach, Dautphetal,Gladenbach, Lohra, Steffenberg): 51.000 Euro

Interkommunale Kooperation Bergstraße
(Bensheim, Einhausen, Heppenheim, Lautertal (Odenwald), Lorsch, Zwingenberg): 1.492.000 Euro

Interkommunale Kooperation Schwalm-Eder-Mitte
(Homberg (Efze), Knüllwald, Schwarzenborn): 287.000 Euro

Interkommunale Kooperation Pro Region Mittleres Fuldatal / ZUBRA
(Alheim, Bebra, Rotenburg a. d. Fulda): 431.000 Euro

Interkommunale Kooperation Zweckverband Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal
(Felsberg, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Spangenberg): 311.000 Euro

Interkommunale Kooperation Mittleres Werratal
(Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Meinhard,Meißner, Wanfried, Wehretal): 117.000 Euro

Interkommunale Kooperation Nordwaldeck
(Bad Arolsen, Diemelstadt, Twistetal, Volkmarsen): 359.000 Euro

Interkommunale Kooperation Rheingau
(Eltville, Geisenheim, Kiedrich, Lorch, Oestrich-Winkel, Rüdesheim, Walluf): 374.000 Euro

Interkommunale Kooperation Schwalm
(Frielendorf, Gilserberg, Schrecksbach, Schwalmstadt,Willingshausen): 431.000 Euro

Interkommunale Kooperation Herleshausen, Nentershausen, Sontra:  165.000 Euro

Interkommunale Kooperation KIRAS
(Kirchhain, Stadtallendorf, Rauschenberg): 402.000 Euro

Interkommunale Kooperation Westliches Meißnerland
(Hessisch Lichtenau, Großalmerode, Helsa, Kaufungen, Waldkappel): 359.000 Euro

Interkommunale Kooperation Kelsterbach, Raunheim, Rüsselsheim: 804.000 Euro

Interkommunale Kooperation Schlangenbad / Bad Schwalbach: 431.000 Euro

Interkommunale Kooperation Schwalm-Eder-West
(Bad Zwesten, Borken (Hessen), Jesberg, Neuental, Wabern): 359.000 Euro

Fördermittel Stadtumbau in Hessen 2013 für 21 Einzelstandorte

Babenhausen: 268.000 Euro
Bebra: 72.000 Euro
Büdingen: 431.000 Euro
Eschwege: 72.000 Euro
Felsberg: 72.000 Euro
Frankenau: 10.000 Euro
Frankenberg: 72.000 Euro
Frankfurt am Main: 230.000 Euro
Fulda: 268.000 Euro
Gießen: 335.000 Euro
Gelnhausen: 64.000 Euro
Idstein: 237.000 Euro
Kassel: 377.000 Euro
Korbach: 268.000 Euro
Langen: 249.000 Euro
Lauterbach: 36.000 Euro
Linsengericht: 69.000 Euro
Obertshausen: 249.000 Euro
Offenbach: 891.000 Euro
Rüsselsheim: 64.000 Euro
Wiesbaden: 262.000 Euro



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