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Kita Regenbogen präsentiert sich nach Umbau

kita-regenbogen131122Gudensberg. In Gudensberg ist die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren von bisher 40 auf künftig 79 gewachsen. Geschaffen wurden die neuen Plätze vor allem durch den Neubau für die Kindertagesstätte (Kita) Regenbogen in der Großen Binde. Bei einem Tag der offenen Tür am Samstag, 30. November von 11 bis 14 Uhr können sich alle Interessierten selbst ein Bild von der neuen Einrichtung machen. Für Kinder gibt es Bastelangebote und Spielstationen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

„Nicht erst, seitdem der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz auch für Kinder von ein bis zwei Jahren verabschiedet wurde, ist Gudensberg aktiv dabei, eine qualitativ gute und quantitativ ausreichende Kinderbetreuung aufzubauen. Die Kinderbetreuung gehört schon immer zu unseren investiven Schwerpunkten. In diesem Jahr haben wir 1,6 Millionen Euro in die Zukunft unserer Kinder investiert“, erklärt Bürgermeister Frank Börner.

Dazu zählt neben der Kita Regenbogen auch der Ausbau von Krippenplätzen in der Kita Sonnenstrahl. „Mit dem Neubau für den Regenbogen und einer neuen Krippengruppe in der Kita Sonnenstrahl erreichen wir eine Quote von 40 Prozent der Jahrgangsbreite und übertreffen damit die Quote von 35 Prozent, die zur Erfüllung des Rechtsanspruches ausreichen soll.“ Für alle vorhandenen Plätze liegen mittlerweile Anmeldungen vor.

Nach umfassenden Baumaßnahmen präsentiert sich die Kita Regenbogen wie eine komplett neue Einrichtung: Die Gruppenräume, die bisher in einem Teil des Schulgebäudes der Odenbergschule beheimatet waren, wurden in den Neubau neben der Schule verlagert. Die Räume in der Schule gehören auch künftig zur Kita und werden aktuell für multifunktionale Zwecke umgebaut (Bewegungsraum, Experimentierraum, Kinderküche).

Im Neubau gibt es insgesamt fünf Gruppenräume, obwohl nach dem pädagogischen Konzept feste, geschlossene Gruppen nicht mehr vorgesehen sind, erläutert Kita-Leiterin Carmen Linsing: „Die Gruppenräume sind nur die Basis, von der aus die Kinder ihre vielfältigen Aktivitäten entwickeln. Ihren Neigungen und Interessen wird breiten Raum gegeben. Sie können aus verschiedenen Angeboten wählen und verlassen dazu ihren Gruppenraum immer wieder.“ Dazu entscheiden sich die Erzieherinnen täglich für ein besonderes Angebot (Aktivitäten im Freien, Basteln, Malen usw.), an dem jedes Kind teilnehmen kann.

Dieses offene Konzept findet sich auch in der Einrichtung der Gruppenräume wieder: Es gibt eine „Rollenspielgruppe“ mit Kaufmannsladen, Arztkoffer und Verkleidekiste, eine „Kreativgruppe“ mit verschiedenen Stationen, eine „Familiengruppe“ mit Puppentheater, eine „Baugruppe“ mit kognitiven Spielsachen und ein Atelier für Kleingruppen. Je nach Interessenslage spielen die Kinder in einem Raum ihrer Wahl.

Mit dem modernen Erweiterungsbau wurde die Platzzahl der Kita Regenbogen mehr als verdoppelt: Bisher standen 45 Plätze, darunter sechs für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung. Nun kann die Einrichtung von bis zu 100 Kindern besucht werden. 35 Plätze sind für Kinder von ein bis zwei Jahren, den sogenannten U3-Kindern, vorgesehen.

Neu- und Umbau der Kita Regenbogen: Zahlen und Fakten
In der Kita Regenbogen gibt es fünf Gruppenräume (eine Krippengruppe, eine altersübergreifende Gruppe für Kinder von ein bis fünf Jahren und drei geöffnete Gruppen für Kinder von zwei bis fünf Jahren). Die Außenbereiche des Grundstückes stehen in weiten Teilen auch weiterhin für Schule und Öffentlichkeit zur Verfügung.

Nutzflächen im Neubau: ca. 665 qm
Nutzflächen im Altbau: ca. 135 qm
Gesamtfläche der neuen Kindertagesstätte: 800 qm
Gesamtbaukosten: ca. 1,5 Mio. Euro
Baubeginn: März 2013
Fertigstellung: Oktober 2013

Das Gebäude
Der Neubau gliedert sich in zwei Teile: der Bereich der Gruppenräume mit einer lichten Höhe von ca. 3 Meter und einen niedrigen zweiten Bereich mit den Garderoben und Nebenräumen. Die Anbindung zu dem bestehenden Kindergarten erfolgt über den westlichen Foyer-Teil, in dem die Garderoben, ein Kindercafé, der Eingangsbereich, das Büro und der Sozialraum untergebracht sind. Die bisherigen Gruppenräume wurden umgebaut zu Mehrzweckräumen mit Kreativbereich und Werkstatt. Eine gemeinsame Nutzung mit der Schule ist möglich.

Die geöffneten Gruppenräume besitzen direkt zugeordnete Sanitärräume sowie eine Spielempore. In der Krippengruppe, an die ein Schlafraum grenzt, entfällt die Empore und wird durch eine Spiellandschaft am Boden ersetzt. Von allen Gruppenräumen kann man direkt in den Außenbereich gelangen.

Das Haus wurde in Holzständerbauweise mit hervorragender Wärmedämmung gebaut. Die Beheizung des Gebäudes und die Bereitstellung von Warmwasser wird von einer Gas-Brennwert-Therme übernommen. Auf dem Dach sorgt eine Solarthermieanlage für eine umweltfreundliche Unterstützung der Warmwasserbereitung und Heizungsenergie.

Die Außenanlage
Die Außenanlage soll bis zum Frühjahr 2014 fertig gestellt werden. Die Spielbereiche werden in den bestehenden, parkähnlich angelegten Außenraum integriert. Der Sonnenschutz der Bäume wird durch Segelelemente erweitert. Sandkästen und Spielgeräte werden neu angeordnet. Für die Schule und Kinder aus der Nachbarschaft wird eine multifunktionale Spielfläche für Fußball, Basketball und andere Sportarten geschaffen. Die komplette Außenanlage wird mit einem Zaun eingefriedet. Türen bzw. Tore an allen Seiten ermöglichen einen ungehinderten Zugang für die Öffentlichkeit, lassen aber Hunde nicht auf das Gelände gelangen. Neu werden nur heimische Bäume und Büsche vorgesehen. Bestehende Bäume werden erhalten. Außerdem werden nur Büsche und Sträucher angepflanzt, die für Kinder ungefährlich sind. (red)



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