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Gute Ergebnisse beim Hallensportfest in Paderborn

ajw131218gPaderborn/Melsungen. Von wegen besinnliche Adventsruhe –  eine Woche vor Weihnachten gab es den zweiten Formtest für die jugendlichen Leichtathleten der MT Melsungen, die sich für die Hallenmeisterschaften im Januar qualifiziert hatten.  Beim gut besuchten Hallenmeeting in Paderborn  gab einen weiteren Richtungsweiser für die Hallenwettkämpfe im Januar und Februar 2014. Die herausragende Leistung aus Melsunger Sicht erzielte erwartungsgemäß Henri Alter, der nach seiner Steigerung im 60m-Finale von Erfurt (7,42 Sek.) diese Zeit eine weitere Hundertstelsekunde nach unten drücken konnte. Er lieferte nach einem guten Start Vasilis Filaktoglou (LAZ Soest), der mit einer 100m-Zeit  von 11,52 Sekunden in der Bestenliste verzeichnet ist, einen harten Kampf. Erst auf der Ziellinie setzte sich der Grieche in 7,40 Sekunden mit einem Wimpernschlag-Finish knapp durch.  Henri Alter qualifizierte sich als Vierter für das Finale, nahm aber nicht mehr daran teil.

Vorher testete er ohne spezielle Dreisprungvorbereitung seine Koordination und Sprungkraftfähigkeit für die drei Sprünge  „rechts – rechts – links“  bzw.  „links – links – rechts“. Am 1. Dezember 2012 absolvierte er seinen letzten Wettkampf in dieser Disziplin und erreichte 12,47 Meter. Man war gespannt, welche Weite er in Paderborn erreichen würde, denn Henri sollte nur einen Sprung absolvieren  – egal ob gültig oder ungültig. „Ich springe heute über 13 Meter“, sagte der frühere hessische U18-Meister im Dreisprung recht selbstsicher und bot seinem Trainer eine Wette an, die dieser auch annahm.

ajw131218eajw131218fBeim Aufwärmen führte er nur einen Dreisprung durch, den er im letzten Drittel nur noch andeutete und dennoch über die 12m-Marke flog. Zu seinem ersten Wettkampfsprung lief er zwar recht schnell an, aber es sah so aus, als ob es ein Sicherheitssprung war, um die Wette gegen den Trainer zu gewinnen.

Am 11m-Absprungbalken wurden einige Zentimeter, und auch der zweiten Sprung, der Step, wurde nicht wie gewohnt lang gezogen, wie in seinen besten Zeiten. Dennoch landete Henri Alter jenseits der 13m-Marke und erfüllte mit 13,15 m nicht nur in diesem Winter bereits die vierte Norm  für die Jugend-Hallenmeisterschaften, sondern übertraf mit diesem Sprung auch die Siegerleistung von Alexander Hoppe aus Vellmar, der vor einer Woche mit 12,07 Meter nordhessischer Hallenmeister im Dreisprung der Männer werden konnte.

Im Weitsprung beendete der vielseitige Melsunger den Wettkampf nach zwei Sprüngen. „Ich wollte unter Wettkampfbedingungen meine Anlaufsicherheit testen. Außerdem steckte das Krafttraining vom Donnerstag noch in meinen Knochen“,  sagte Henri und schien  nach 6,34 und 6,37 Meter dennoch  zufrieden zu sein.  Er packte seine Sachen und belegte hinter den beiden Sprungspezialisten  Jan Schneider (TV Wattenscheid, 6,70 m) und Patrick Penquitt (LC Paderborn, 6,68 m) den dritten Platz.

ajw131218hWeniger zufrieden zeigte sich Tobias Stang. Der Malsfelder haderte zunächst im Dreisprung mit seiner Koordination.  Statt zweimal rechts und den Schlusssprung mit links durchzuführen, sprang er dreimal mit dem rechten Fuß ab, so dass seine ersten vier Sprünge für ungültig erklärt werden mussten.  Erst im vorletzten Durchgang gelang ihm nach einer längeren Konzentrationsphase die vorgeschriebene Reihenfolge.  Er hatte sich nach seinem Wettkampf in Erfurt eine neue Bestweite vorgenommen,  aber da er nach jedem Durchgang verkrampfter wurde, fehlte ihm bei seinen Finalsprüngen die Lockerheit. Im fünften Durchgang landete er bei 12,23 Meter; das war zu wenig, denn beim Einspringen kam er bereits  – ohne den letzten Sprung durchzuziehen – über 12,50 Meter.

Auch im Weitsprung blieb er mit 5,85 Meter hinter seiner Leistung von Erfurt zurück. Aber seine Serie, drei Sprünge über 5,80 Meter zeugen von einer Konstanz.  Im dritten Vorlauf über 60 Meter belegte er hinter Weitsprungsieger Schneider (7,54 Sek.) und 11,8-Sekunden-Sprinter Roman Disselkamp (7,66 Sek.) mit 7,77 Sekunden den dritten Platz. Damit verfehlte er das 60m-Finale nur um eine Zehntelsekunde.

ajw131218iJulia Klute versuchte sich nach ihrem guten 800m-Lauf von Erfurt zum ersten Mal auf der 1500m-Strecke.  Die 17-Jährige sollte eine Zeit knapp unter 5.45 Minuten laufen; dafür musste sie die sieben Hallenrunden in jeweils 46 Sekunden zurücklegen und die letzten 100 Meter unter 23 Sekunden laufen.   Als Richtwert waren für die ersten beiden Runden als 400m-Zwischenzeit 92 Sekunden vorgesehen.  Julia Klute lief sehr beherzt an, denn sie fühlte sich gut in Form. Als die erste Zwischenzeit bekannt gegeben wurde, war sie zwölf Sekunden schneller als geplant.  Sie korrigierte ihre Tempo und passierte die 1000 Meter nach 3:36 Minuten.  Obwohl sie zum Schluss etwas langsamer wurde, blieb die elektronische Uhr für sie nach 5:35,62 Minuten stehen.  Damit hatte sie einen weiteren Grund zur Freude, denn sie erfüllte auch auf dieser Strecke die Norm für die Landes-Jugend-Hallenmeisterschaften in Hanau. (ajw)



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