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Küsschen für künftige Heilerziehungspfleger

Austausch von Studierenden der Hephata-Akademie in Nordfrankreich

hephata140205Schwalmstadt-Treysa. „Bon jour!“ – Küsschen auf die linke Wange, dann Küsschen auf die rechte Wange: Wie gute alte Bekannte wurden die 24 Studierenden der Heilerziehungspflege (HEP) von ihren französischen Kollegen, den Studierenden des Regionalen Instituts für soziale Arbeit (I.R.T.S) im nordfranzösischen Lille, begrüßt. Hintergrund war ein Frankreichaustausch der Heilerziehungspfleger an der Oberstufe der Hephata-Akademie für soziale Berufe. Der Austausch ist Teil der Ausbildung zum staatlich geprüften Heilerziehungspfleger an der Hephata-Akademie in Treysa. Während des Besuchs entdecken und erfahren die Studierenden etwas über die Ausbildung im europäischen Ausland. Sie erfahren und erleben den Alltag der Menschen vor Ort. Zudem genießen sie die Gelegenheit, persönliche Kontakte zu knüpfen. Diese Maßnahme dient zum einen der Verständigung unter Europäern, andererseits aber auch der Horizonterweiterung sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext, abseits des üblichen Unterrichts.

Dazu standen kreative Kurse auf dem Plan und wurden – natürlich – deutsch-französisch besetzt. Die Studierenden fanden Spaß und Interesse an Schattentheater, Rhythmus und Trommeln, Erstellung eines zweisprachigen Internetauftritts, Kochen landestypischer Spezialitäten, Porzellanmalerei, Töpferei und Gesang. Neben dem Besuch der Kurse gab es vielfältige Möglichkeiten, zusammen mit ihren französischen Kommilitonen die Umgebung und die Großstadt Lille zu erkunden. Ein Höhepunkt der Begegnung wurde die gegenseitige Präsentation von kulinarischen Spezialitäten aus beiden Länder bei nettem Beisammensein. Ausbildungsmodule im In- und Ausland im Fachbereich Heilerziehungspflege werden seit 2009 organisiert. Die Kooperationsarbeit basiert auf einem Prozess der Gegenseitigkeit. Die Franzosen wollen im September nächsten Jahres ihr Seminar bei Hephata absolvieren. Neben dem Austausch mit Frankreich bestehen weitere Kontakte der Akademie mit Finnland (Stadt Pori) und Bosnien-Herzegowina (Stadt Sarajevo). (Reinhold Tripp)



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