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MT-Athleten erfolgreich beim Hallenschülersportfest

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFrankfurt-Kahlbach/Melsungen. Eine kleine Gruppe von drei jungen MT-Talenten nahm zum Abschluss der Hallensaison 2013/2014 am letzten Wochenende am 32. nationalen Hallenschülersportfest in Frankfurt-Kalbach teil. Wie nicht anders zu erwarten, zeugte der Name des Veranstalters, die LG Eintracht Frankfurt, für ein hochklassiges Teilnehmerfeld. So gingen über 400 Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 1999 bis 2004 an den Start. Das hohe Niveau der Veranstaltung wird nicht zuletzt auch dadurch dokumentiert, dass für die MT-Starter trotz persönlicher Bestleistungen zwar hervorragende Platzierungen aber leider kein Podestplatz heraussprang.

In der Altersklasse W 12 (Jahrgang 2002) ging Emily Illing in vier Wettbewerben an den Start. Gleich zu Beginn zeigte sie sich im Kugelstoßen mit dem 3kg schweren Gerät von einem wenig gelungenen ersten Versuch von 4,66 m  unbeeindruckt und legte im zweiten Versuch gleich ihre persönliche Tagesbestweite von 5,57 m nach. Damit konnte sie ihre bisherige Bestleistung von den Hallenkreismeisterschaften im Januar um 11 cm übertreffen und in der Gesamtabrechnung einen guten fünften Platz belegen. Zu Platz vier, den Anne Pöschel von der TG Schwalbach belegte, fehlten ihr lediglich 3 cm. Die Medaillenplätze blieben jedoch außer Reichweite, da hierfür ein deutlicher Stoß über 6 m erforderlich gewesen wäre. Platz eins ging mit 6,66 m an Jette Priedemuth vom MTV Kronberg.

Im anschließenden Sprint über 60 m lief Emily eine passable Zeit von 9,79 Sek., die in ihrem Vorlauf zum vierten Platz von acht Startern reichte. Dies reichte jedoch erwartungsgemäß für eine Endlaufteilnahme der acht Besten von insgesamt 45 Starterinnen nicht, wofür eine Zeit von unter 9 Sek. erforderlich gewesen wäre. Erstmalig ab diesem Jahr darf die Altersklasse ab W12 nicht mehr aus der Zonesondern muss vom Balken springen. Damit kam Emily überhaupt nicht klar und verpasste als letzte des Starterfeldes den Endkampf deutlich.

Im abschließenden 800 m Lauf zeigte Emily ihr Kämpferherz. Wegen der Teilnehmerzahl von 13 Starterinnen wurde das Rennen in zwei Läufe geteilt. Emily hatte Glück und ging im stärker besetzten zweiten Lauf an den Start. Die vorgegebenen Rundenzeiten sahen für Emily eine neue Bestleistung um die 2:50,0 Min. vor. In der ersten Runde versuchte Emily noch mit der späteren Siegerin Alexandra Rong vom TV Nußdorf, die hervorragende 2:43,25 Min. erzielte mitzuhalten, so dass sie das Rennen etwas zu schnell anging. Danach hielt sich jedoch Emily an die Zeitvorgaben und konnte sich als dritte ihres Rennens über die neue persönliche Bestzeit von 2:50,25 Min. freuen. Nur die Siegerin des ersten Laufes, Marleen Flauaus vom TV Groß-Zimmern, schob sich noch vor Emily, so dass sie in der Endabrechnung einen erfreulichen und nicht erwarteten vierten Platz belegen konnte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERABei der M11 (Jahrgang 2003) gingen mit Navtej Dhaliwal und Alexander Ludwig gleich zwei Nachwuchstalente der MT an den Start. Als erstes stand der Weitsprung auf dem Plan. Hier waren insgesamt 26 Teilnehmer am Start. Navtej startete mit für ihn guten 3,78 m. Alexander kam dagegen beim Absprung ins stolpern und der erste Versuch wurde ungültig gewertet. Anschließend erzielte Navtej mit 3,53 m und 3,75 m nochmals passable Weiten, verbessern konnte er sich jedoch nicht mehr. Alexander zeigte sich kämpferisch und kam im zweiten Versuch auf 3,92 m. Den dritten Durchgang beendete er mit 4,01 m was als in der Vorkampfabrechnung Platz sechs bedeutete. Das außerordentlich hohe Niveau dieses Wettkampfs wird dadurch dokumentiert, dass man 3,98 m springen musste, um den Endkampf an diesem Tag zu erreichen. In diesem starken Teilnehmerfeld landete Navtej in der Endabrechnung auf Platz 14. Alexander sah durchaus die Möglichkeit sich noch weiter nach vorne zu kämpfen. Schließlich hatte er noch im Dezember in Stadtallendorf mit 4,26 m eine neue persönliche Bestleitung aufgestellt und genau mit dieser Weite führten nach dem Vorkampf Björn Langer von der LG Wettenberg. Zumindest Platz drei schien greifbar und wurde nach den ersten drei Versuchen von Marshellus Foreshaw von der Eintracht Frankfurt mit 4,13 m belegt. Allerdings merkte man Alexander den krankheitsbedingten Trainingsrückstand in der letzten Woche an, so dass es sich lediglich um 2 cm auf 4,03 m steigern und in der Platzierung nicht mehr verbessern konnte. Letztendlich fehlten ihm 10 cm zu einem begehrten Podestplatz.

Anschließend ging es nun für die Beiden im 50 m Sprint darum sich für den Endlauf zu qualifizieren. Insgesamt gingen in vier Vorläufen 18 Schüler an den Start. Im zweiten Lauf kam zuerst Alexander an die Reihe. Mit einer für ihn guten Zeit von 8,05 Sek. siegte er mit deutlichem Vorsprung von mehr als einer 10tel Sekunde und glaubte sich schon sicher für den Endlauf qualifiziert zu haben. Nachdem im ersten und deutlich schnellsten Lauf insgesamt vier Schüler schneller als Alexander waren, durften im dritten und vierten Lauf nicht mehr als vier Schüler schneller sein. Im dritten Lauf unterboten sodann zwei Schüler die Zeit von Alexander und im letzten Lauf ging nun Navtej an den Start. Er lieferte sich mit Tom Riewe von der MTG Mannheim ein tolles und knappes Rennen, welches Navtej in 7,86 Sek gegenüber 7,87 Sek. für sich entscheiden konnte. Damit stand aber auch fest, dass Alexander im Endlauf nicht mehr mit dabei war.

Navtej hatte sich als fünfter für den Endlauf qualifiziert. Da sich der Drittbeste des Vorlaufes, der eine Zeit von 7,57 Sek. erreicht hatte, nicht mehr am Endlauf teilnahm, sah Navtej durchaus die Chance, sich in der Platzierung noch zu verbessern und im Optimalfall einen Podestplatz erreichen zu können. Trotz eines erneut couragierten Sprints und einer guten Zeit von 7,89 Sek. blieben jedoch die Podestplätze für ihn unerreichbar. Mit hervorragenden 7,48 Sek. siegte Marshellus Foreshaw von der Eintracht Frankfurt vor David Pöggeler vom SC Olpe in 7,62 Sek. und Langer von der LG Wettenberg in 7,80 Sek. Da auch noch Noah Scherke vom TUS Kriftel sich mit 7,83 Sek. vor Navtej platzieren konnte, blieb Navtej in der Endabrechnung sehr guter fünfter. (Ulf Ludwig)

 



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