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CDU Fritzlar besuchte Grenzmuseum Schifflersgrund

Christdemokraten begaben sich auf eine Reise in das geteilte Deutschland

Die CDU-Delegation aus Fritzlar zu Besuch im Grenzmuseum. Foto: nhBad Sooden-Allendorf/Fritzlar. Im 25. Jahr des Falls der Mauer und der Beseitigung der innerdeutschen Teilung durch Abbau von Grenzzäunen und Sicherungsanlagen, die 40 Jahre lang verhinderten, dass sich nahe Verwandte und Freunde aus Ost- und Westdeutschland sehen und Zeit gemeinsam verbringen konnten, ist dieser Besuch etwas ganz Besonderes“, so der Vorsitzende der CDU Fritzlar Christian Seyffarth. An diese Zeit der deutschen Geschichte erinnern originalgetreu belassene Teile von Grenzanlagen im Grenzmuseum Schifflersgrund, gelegen zwischen dem hessischen Bad Sooden-Allendorf und dem thüringischen Ort Sickenberg. Begrüßt wurde die Gruppe von der CDU-Vorsitzenden von Bad Sooden-Allendorf, Dorothee Junkermann.

Im Museum wurde der Gruppe durch den zweiten Vorsitzenden des Arbeitskreises Grenzinformation, Stefan Heuckeroth-Hartmann, eine interessante Führung mit der Vermittlung von Informationen über die praktizierte Grenzsicherung durch Zäune, Minen, Selbstschussanlagen, Hunde und Wachtürme, geboten. Es gab auch Erklärungen über die dafür eingesetzte Technik, Maschinen und Geräte. „Wir können glücklich sein, dass diese Zeit überwunden ist, die deutsche Einheit Foto: nhund ein Europa ohne Grenzen Wirklichkeit geworden sind“, so die einhellige Meinung der Teilnehmer – unter ihnen auch der hessische Europastaatssekretär Mark Weinmeister. Das Grenzmuseum Schifflersgrund zeigt authentisch den damaligen Grenzverlauf an der hessisch-thüringischen Grenze. Davon konnten sich die Gäste bei einer Fahrt im restaurierten Trabant der DDR-Grenztruppen überzeugen.

Den gemütlichen Abschluss fand die Veranstaltung bei einem gemeinsamen Grillen mit dem heimischen CDU-Stadtverband Bad Sooden-Allendorf, zu welchem auch noch der Bürgermeister und CDU-Kreisvorsitzende Frank Hix gekommen war. Den heimlichen Höhepunkt bildete dann noch die kleine Weinprobe auf Einladung des heimischen Landtagsabgeordneten Dirk Landau.

Abschließend sagte der Vorsitzende Seyffahrth: „Ich danke allen, die am Gelingen dieser Veranstaltung mitgewirkt haben, besonders jedoch unserem Vorstandskollegen Kai Fröhlich für die Organisation. Wer Grenzmuseen besucht, versteht besser, wie es war. Es muss unser aller Auftrag sein, sicherzustellen, dass dieses Werk hier eine Zukunft hat. Wer sein Volk einsperren muss, um an der Macht zu bleiben, hat jegliche Legitimation verloren. Das muss ein Mahnmal sein für alle in der Politik Tätigen.“ (red)



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