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EHF lost Europapokalpaarungen aus: MT vs. Fenix Toulouse

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins wird die MT Melsungen als Teilnehmer eines europäischen Pokalwettbewerbs aus dem Lostopf gezogen. Hier in Wien durch Markus Glaser, Senior Manager EHF-Competitions. Foto: nhMelsungen. Die Europäische Handball Federation (EHF) hat am heutigen Dienstag in Wien die Paarungen für den kommenden EHF-Cup-Wettbewerb ausgelost. Die MT Melsungen, die in der zweiten Runde starten muss, trifft dabei auf den französischen Erstligisten Fenix Toulouse. Die beiden anderen deutschen EHF-Cup-Vertreter, Berlin und Hamburg, steigen erst in der dritten Runde ein.

Schwerer hätte es die Nordhessen bei ihrer Europapokalpremiere wohl kaum treffen können. Mit dem Vorjahresfünften der französischen Ligue Nationale de Handball kommt eines der drei in dieser zweiten Runde gesetzten Teams als Gegner auf die MT Melsungen zu. Ob einer der Sieger aus den Duellen der ersten Runde einfacher gewesen wäre, ist nicht einzuschätzen.

Bekanntester und erfolgreichster Akteur im Fenix-Team ist zweifellos Jerome Fernandez. Der inzwischen 37-jährige gehört mit jeweils drei WM- und EM-Titeln sowie zwei Olympiasiegen zu den erfolgreichsten Handballern überhaupt. Ob er in der kommenden Saison noch dabei ist, muss abgewartet werden.

„Das ist ein höchst attraktiver Gegner, wobei für uns ist dieser Vergleich sportlich natürlich sehr ambitioniert ist“, drückt Axel Geerken seinen Respekt vor diesem Los aus. Der MT-Vorstand weiter: „Wir werden wahrscheinlich versuchen, den ursprünglich von der EHF vorgesehenen Hinspieltermin vorzuverlegen, um unseren Bundesligaspielplan nicht allzusehr durcheinander bringen zu müssen. Ob das aber möglich ist, hängt von der Zustimmung des Gegners und natürlich des Verbandes ab“.

Die Spiele dieser zweiten Runde sind von der EHF zunächst für die Wochenenden 11./12. Oktober (Hin) und 18./19. Oktober (Rück) terminiert. Weil die MT bei der Auslosung als erste aus dem Topf gezogen wurde, genießt sie im Hinspiel Heimrecht.

„Wie alle Wettbewerbe ist natürlich auch der EHF-Pokal kein Wunschkonzert. Fenix Toulouse ist womöglich der schwerste Gegner, den wir erwischen konnten, aber durch Hin- u. Rückspiel stehen die Chancen unterm Strich in der Regel bei 50:50“, geht Michael Roth gefasst mit dieser Ansetzung um. „Der Auftritt auf der europäischen Bühne bedeutet für uns eine neue Herausforderung, an die wir hochmotiviert und mit viel Spaß herangehen werden. Gleichwohl hat für uns die Bundesliga nach wie vor Priorität“, so der MT-Coach.

In der vorletzten Saison kämpften die Franzosen noch um den Klassenerhalt. Einer der Garanten dafür, dass der geglückt ist, war seinerzeit Alexandros Vasilakis, der Anfang 2013 von der MT dorthin gewechselt war. Der Grieche hat Toulouse anschließend aber wieder verlassen und spielt in Katar.

Internationale Auftritte von Fenix Toulouse liegen schon eine Weile zurück: 1999 wurde im Cup Winners Cup das Viertelfinale erreicht, 2004 war im Challenge Cup nach drei Runden Schluss. Trainiert wurde die Mannschaft aus der 450.000 Einwohner großen Stadt im Süden Frankreichs bis zum Ende der abgelaufenen Saison von Joel da Silva, der laut Medienberichten den Verein aber verlassen hat. Mit dem fünften Tabellenplatz schaffte Fenix Toulouse das beste Resultat nach sportlichen wie auch finanziell schwierigen Jahren und machte damit seinem Wappenvogel alle Ehre. Die gedankliche Verbindung zum “Phönix aus der Asche war” liegt jedenfalls nahe. (Bernd Kaiser)

Gegnerinfos: www.fenix-toulouse.fr

EHF-Cup 2014/2015 • Die Paarungen

1. Runde
Achilles Bocholt – RK Zeleznicar Nis
Bregenz Handball – HC Dragunas Klaipeda
AC Diomidis Argous – IFK Kristianstad
HC Sporta Hlohovec – Bursa Nilüfer BSK
Lovcen Cetinje – HC Kriens Luzern
HV Kras Volendam – HK Topolcany
RK Dubrava – GRK Varazdin
London Great Dane – Limburg Lions
HC Olimpus Chisinau – Oroshazi FKSE
Maccabi Tel Aviv – HC Potaissa Tudra
IB Vestmannaeyjar – Hapoel Rishon Lezion
Talent Pilsen – SSV Bozen
BSV Bern Muri – HC Gomel
Haukar Hafnarfjördur – ZK Astrachan
KH Besa Famiglia – HC Kehra
Gornik Zabrze – HC Zomimak Strumica
Handball Kaerjeng – Handball Esch

2. Runde
Eskilstuna Guif – Sønderjyske
SKA Minsk – Sieger Zabrze/Strumica
Stiinta Bacau – Sieger Great Dane/Limburg
Sieger Besa/Kehra – RK Nasice
Balatonfüred – Sieger Haukar/Astrachan
Sieger Bregenz/Klaipeda – Skjern Haandbold
HBC Nantes – Sieger Dubrava/Varazdin
Sieger Volendam/Topolcany – 4. CL-Qualifikation Turnier 1
Team Tvis Holstebro – Sieger Cetinje/Luzern
Pfadi Winterthur – Sieger Bocholt/Nis
Kaustik Wolgograd – Portovik Juschni
Sportling Lissabon – Sieger Hlohovec/Bursa
RK Branik Maribor – Sieger Argous/Kristianstad
4. CL-Qualifikation Turnier 2 – Sieger Tel Aviv/Tudra
Sieger Bern/Gomel – Ademar Leon
Sieger Kaerjeng/Esch – Tatabanya KC
Sieger Pilsen/Bozen – Medwedi Perm
MT Melsungen – Fenix Toulouse
4. CL-Qualifikation Turnier 3 – Sieger Chisinau/Oroshazi
Elverum – Sieger Vestmannaeyjar/Rishon Lezion

Weitere Infos: www.eurohandball.com



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