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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Mathias Wagner besuchte Bioland-Hof

gruenen140731Knüllwald-Niederbeisheim. „Die Staatsdomäne Niederbeisheim ist einer von vielen Bauernhöfen in Hessen, auf denen die Zukunft der Landwirtschaft vorangetrieben wird“, sagte Mathias Wagner, Vorsitzender der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am Donnerstag bei einem Besuch des Bioland-Hofes. „Wir müssen Wege finden zu einer Lebensmittelproduktion, die im Einklang mit dem Mensch und seiner Umwelt steht. Dabei geht es nicht um Bauernhof-Romantik, sondern um die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch um das Tierwohl, um den Landschafts- und den Umweltschutz.“

Auf der Staatsdomäne in Knüllwald-Niederbeisheim zeigten die Landwirtin Babett Löber und der Landwirt Uwe Brede, die den Bioland-Hof seit 1995 gepachtet haben, Wagner bei einer Führung über den Hof auch ihre eigene Saatgutzucht. Für den Kreisverband der Grünen Schwalm-Eder nahmen Marcel Breidenstein und Holger Braun an dem Besuch teil.

„Die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der Region boomt“, so Wagner, „trotzdem müssen viele Bio-Produkte wie Eier, Obst, Gemüse und Fleisch importiert werden. Wir brauchen mehr Betriebe im Land, die auf Öko-Landbau umstellen. Dann bleibt die Wertschöpfung in Hessen, und die Wege für die Lebensmittel werden kürzer und damit klimaverträglicher. Dazu trägt Hessens Grüne Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Priska Hinz mit ihrem Öko-Aktionsplan bei.“

In Niederbeisheim wird unter anderem die proteinreiche Ackerbohne „Bilbo“ angebaut, die helfen soll, Gentechnik im Viehfutter zu ersetzen. Dazu Wagner: „Die Mehrheit der Menschen will keine gentechnisch veränderten Lebensmittel auf ihren Tellern. Hessen ist dem Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen beigetreten, um diesen Wunsch zu unterstützen. Damit auch Viehzüchter ohne genverändertes Import-Soja auskommen können, arbeitet die Landesregierung an einer Eiweißstrategie, die den Anbau heimischer Pflanzen wie eben der Ackerbohne vorsieht.“ (red)



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