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A7: Autofahrer aus Dänemark mit 190 km/h unterwegs

Kassel. Weil er Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der A7 im Raum Kassel konsequent ignorierte und teilweise um mehr als 70 Stundenkilometer überschritt, stoppte eine Zivilstreife der Polizeiautobahnstation Baunatal am Dienstagabend einen Autofahrer aus Dänemark. Der Fahrer des Audi A4 mit dänischem Kennzeichen war den Zivilfahndern in ihrem mit einer geeichten Videoanlage ausgestatteten Fahrzeug gestern Abend um 20.20 Uhr am Südkreuz Kassel in Fahrtrichtung Guxhagen aufgefallen. Der Wagen fuhr zu diesem Zeitpunkt bereits mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken der drei Fahrstreifen.

Noch 70 Sachen zu viel nach Abzug der Toleranz
Im Bereich der Anschlussstelle Guxhagen ist die Geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt. Dort fuhr das Fahrzeug weiter und konnte mit der geeichten Nachfahreinrichtung mit teilweise mit einer Geschwindigkeit von über 190 Stundenkilometern gemessen werden. Nach Abzug der Toleranz wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 70 km/h festgestellt. Auch in der folgenden Baustelle überschritt der Fahrer wesentlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Dort konnte aber ohne die Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern keine Messung mehr durchgeführt werden.

1.300 Euro in bar
An der Anschlussstelle Melsungen unterzogen die Polizisten Auto und Fahrer des dänischen Audi unter dem Einsatz von Blaulicht und Martinshorn einer Kontrolle. Der 24-jährige Fahrzeugführer aus Bosnien-Herzegowina mit festem Wohnsitz in Dänemark räumte bei Sichtung der Video-Aufzeichnungen die Geschwindigkeitsüberschreitung sofort ein. Aufgrund des gezeigten Fahrverhaltens und der Tatsache, dass der Verstoß bei einem Autofahrer mit Wohnsitz in Deutschland mit einem Fahrverbot von zwei Monaten, zwei Punkten in Flensburg und 440 Euro sanktioniert wird, wurde für den in Dänemark lebenden Autofahrer eine Sicherheitsleistung von 1.300 Euro festgelegt. Diese bezahlte der Fahrzeugführer vor Ort in bar und konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen. (ots)



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